Fussballdaten.de
·6. Juli 2026
Pulisic verteidigt Balogun: Keine böse Absicht

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·6. Juli 2026

US-Star Christian Pulisic hat sich im Gazzetta-Interview klar hinter seinen gesperrten Teamkollegen Folarin Balogun gestellt und nebenbei auch auf die Umbrüche bei seinem Klub AC Milan reagiert.
Pulisic verteidigte Balogun nach dessen umstrittener Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina klar. Schaue man sich das Foul an, sei keine Absicht erkennbar, eine Verletzung herbeizuführen. Er habe bei dieser WM schon deutlich schlimmere Aktionen gesehen.
Die rote Karte sei außerordentlich hart gewesen, sagte der AC-Milan-Star gegenüber der Gazzetta dello Sport. Die USA hätten sich professionell verhalten und nicht geklagt. Dass die FIFA die Sperre zur Bewährung aussetzte, sei eine Konsequenz daraus. Das Wichtigste sei nun, dass Balogun auf dem Platz stehen könne.
Pulisic betonte gleichzeitig, dass sich seine Mannschaft auf alle Szenarien vorbereitet hatte. Balogun sei ihr Topscorer und biete immer eine Lösung, mache alles einfacher. Gegen Belgien wolle das US-Team seinen aggressiven Stil beibehalten und nicht zurückweichen, auch nicht gegen einen der stärksten Gegner der Welt.
Auf die Frage, ob er mit den Entwicklungen bei der AC Milan zufrieden sei, antwortete Pulisic knapp aber eindeutig: Ja, auf jeden Fall. Aber derzeit existiere nur die WM. Oder vielmehr Belgien.
Die Rossoneri hatten während Pulisics WM-Teilnahme entscheidende Weichen gestellt. Ruben Amorim wurde als neuer Cheftrainer verpflichtet, der Ex-Manchester-United-Coach übernimmt einen Klub, den die amerikanischen Eigentümer nach einer enttäuschenden Saison grundlegend umbauen wollen.
Als ersten Transfercoup holte Amorim Gonçalo Ramos von PSG für rund 74 Millionen Euro Grundablöse, die mit Boni auf bis zu 90 Millionen steigen kann. Damit pulverisierte Milan den klubeigenen Transferrekord, den zuvor Rafael Leao mit 49,5 Millionen Euro gehalten hatte. Ramos, 25 Jahre alt und portugiesischer Nationalspieler, unterschrieb bis 2031. Er war Amorims Wunschspieler und kennt seinen neuen Trainer als Landsmann bereits aus gemeinsamen Nationalmannschaftszeiten.
Live







































