Rade Krunic sorgt mit Aussagen und Fenerbahce-Galatasaray-Vergleich für Aufsehen: „Dilettantisch“ | OneFootball

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·2. Januar 2026

Rade Krunic sorgt mit Aussagen und Fenerbahce-Galatasaray-Vergleich für Aufsehen: „Dilettantisch“

Artikelbild:Rade Krunic sorgt mit Aussagen und Fenerbahce-Galatasaray-Vergleich für Aufsehen: „Dilettantisch“

Rade Krunic hat in einem Interview in seiner Heimat für Aufmerksamkeit gesorgt. Der frühere Profi von Fenerbahce blickte auf seine Monate in Istanbul zurück und wählte dabei klare Worte – inklusive eines direkten Vergleichs mit Galatasaray.

„Sehr schwierige Umgebung“: Krunic kritisiert Strukturen und Arbeitsweise

Im Gespräch mit Kurir schilderte der 32-jährige Mittelfeldspieler, dass er es in Fenerbahce „sehr schwer“ gehabt habe. Besonders die internen Abläufe und der Umgang mit sportlichen Prozessen hätten ihn überrascht. Krunic machte deutlich, dass er bei einem Klub mit großen Zielen eine andere Professionalität erwartet hatte.


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Der frühere Nationalspieler sagte wörtlich: „In Fenerbahce herrscht eine sehr schwierige Umgebung. Es ist wirklich schwer. Ich war überrascht, dass ein so großer Verein mit so großen Zielen und Organisation so einfach denken würde. Sie sind sehr dilettantisch, was Fußball angeht, und verstehen ihn nicht richtig.“

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„Chaotisch“ statt klarer Plan: Kritik am Spielstil

Krunic ging auch auf den sportlichen Alltag ein und beschrieb Unterschiede zu seinen Erfahrungen aus Italien. Er betonte, er sei es gewohnt gewesen, auf dem Platz klare Vorgaben zu haben. In Istanbul habe er dagegen häufig das Gefühl gehabt, dass Strukturen und Rollenverteilungen fehlten.

In dem Interview sagte er: „Sogar der Fußballstil war chaotisch. Ich war es gewohnt, genau zu wissen, was man in Italien tun sollte. Ich wurde gebeten, auf dem Platz zu improvisieren und Überraschungen zu machen, aber das tue ich nicht.“

Rolle von Mitspielern und erster Eindruck im Klub

Nach eigenen Angaben bekam Krunic bereits vor seiner Ankunft Hinweise von Spielern aus dem Umfeld. Er nannte dabei mehrere Namen, die ihm beschrieben hätten, was ihn bei Fenerbahce erwartet. Trotzdem habe ihn die Praxis im Klub überrascht – vor allem, weil er die Dimension der Probleme vorher nicht eingeschätzt habe.

„Ich wusste, wohin ich wollte“, erklärte Krunic und ergänzte, dass ihn Teamkollegen vorbereitet hätten. „Ich wusste, wohin ich ging. Dusan Tadic und Edin Dzeko, die im Klub auf mich warteten, hatten es mir erklärt. Livakovic und Zajc waren auch da. Sie erzählten mir, worum es bei Fenerbahce ging, aber ich konnte nicht verstehen, warum sie so amateurhaft agierten. Ehrlich gesagt konnte ich nicht verstehen, was los war.“

Vergleich mit Galatasaray und Mourinho-Passage sorgt für Debatte

Besonders brisant wurde Krunic, als er das Umfeld der Gelb-Marineblauen mit dem Rivalen verglich. Er erklärte, dass bei Fenerbahce „alles kritisiert“ werde, während Galatasaray seiner Einschätzung nach stärker „Europa-orientiert“ agiere. In diesem Zusammenhang sprach er auch über die Trainerdiskussionen rund um Jose Mourinho und die Erwartungshaltung im Klub.

Krunic sagte: „Vielleicht sollten sie sich fragen, warum sie seit zwölf Jahren keine Meisterschaft mehr gewonnen haben. Im Vergleich zu ihnen ist Galatasaray stärker Europa-orientiert und dominiert daher die Liga.“

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