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·10. August 2026
Ragnar Ache im Exklusiv-Interview: „Es gibt immer Dinge, die man verbessern kann“

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·10. August 2026


Simon Bartsch
10 August, 2026
Während des Trainingslagers in Kitzbühel traf come-on-fc.com FC-Stürmer Ragnar Ache zum Interview. Der 28-Jährige sprach über seine Premierensaison bei den Geißböcken, die Unterschiede zwischen dem Fußball in den Niederlanden und Deutschland – und ob er sich auch in dieser Saison die Haare färben wird.
Ragnar Ache im Interview (Foto: come-on-fc.com)
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Das Interview führte Simon Bartsch für come-on-fc.com
Ragnar Ache: Eindeutig zum Geburtstag.
Ragnar Ache: (Lacht) Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich es nie wieder versuchen werde. So etwas passiert ja mehr oder weniger automatisch. Aber wenn ich darüber nachdenke, dann sagt mein Körper mir, dass ich es einfach besser lassen sollte.
Ragnar Ache: Das ging alles instinktiv, ganz schnell. Auf einmal lag ich in der Luft. Dann habe ich durchgezogen. Im Ernst: Man denkt in so einer Situation nicht nach, ob man ansetzt oder nicht. Es passiert einfach.
Ragnar Ache: Natürlich ist diese Aufmerksamkeit schön – und man ist auch ein wenig stolz. Aber am Ende geht es dann einfach mit der Saison weiter. Cenks Reaktion war aber schon sehr lustig. Ich freue mich immer, wenn ich das Video im Netz sehe. Es ist aber nicht so, dass ich morgens aufstehe und denke: ‚Mensch, jetzt könnte ich mir das Tor nochmal anschauen‘.
Ragnar Ache: Natürlich ist das ein geiler Titel. Wir haben vor zig Tausend Zuschauern in Barcelona gespielt. Es wird immer ein besonderer Moment meiner Karriere bleiben, in so einem Spiel, gegen so einen Gegner, in diesem Stadion eingewechselt zu werden. Aber es war die 90. Minute. Wirklich viel trägt man dann nicht zum Titel bei, im Gegensatz zu den Jungs, die über 90 Minuten gespielt haben.
Ragnar Ache: Ich bin einfach sehr selbstkritisch, manchmal sagen mir meine Mannschaftskollegen sogar zu selbstkritisch. Aber so bin ich: Selbst, wenn man zwei Tore geschossen hat, gibt es immer Dinge, die man verbessern kann. Dieser Gedanke ist mir wichtig. Das Spiel damals ging dann auch nur 2:2 aus.
Ragnar Ache: Da bin ich ehrlich zu mir selbst, das war nicht die beste Zeit meiner Karriere. Ich habe wenig gespielt – und dementsprechend konnte ich mich auch eigentlich nie so richtig beweisen. Immer wenn ich einigermaßen in den Rhythmus gefunden hatte, habe ich mich wieder verletzt. Frankfurt hat in dieser Zeit zu einem europäischen Top-Club entwickelt, deshalb war es schwierig für mich, Schritt zu halten.

Ragnar Ache: Ja, natürlich. Aber ich die Mannschaft hat mir dabei geholfen, positiv zu bleiben.
Ragnar Ache: In Leverkusen war ich anfangs auf jeden Fall nervös und habe gefühlt jedes Duell gegen Tapsoba verloren. Dann bin ich in der 76. ausgewechselt worden, ohne, dass ich irgendwas zeigen oder beweisen konnte. Das war glaube ich das letzte Spiel, das ich für Frankfurt gemacht habe.
Ragnar Ache: (Lacht). Nein. Bei FIFA hatte ich aber schon mit dem FC gespielt…
Ragnar Ache: Köln ist ein Riesenverein, in einer Riesenstadt. Ich lese aber nur wenige Berichte über den FC und bleibe auch nur selten in den Sozialen-Medien beim FC hängen.
Ragnar Ache: Es war die 53. Minute, wir waren erst ein paar Minuten wieder auf dem Platz und der Trainer hat in der Pause gesagt, dass das Spiel gut laufe. Und dann wurde ich ausgewechselt, das habe ich nicht verstanden.
Ragnar Ache: Die ist wohl angeboren. Das ist nichts, was ich trainiert habe.
Ragnar Ache: Wir haben schon viele Flanken geschlagen, das stimmt. Aber sie kamen nicht immer in die gefährlichen Bereiche. Flanke ist ja nicht gleich Flanke.
Ragnar Ache: Ja, ich würde auch sagen, dass ich diese Stärke noch besser einbringen kann…
Ragnar Ache: Wenn man jung ist, empfindet man Dinge anders. Man schätzt sich anders ein. Aber ich würde schon sagen, dass ich ein sehr guter Torwart war. Ob ich als Keeper Profi geworden wäre, kann ich aber nicht sagen. (lacht)
Ragnar Ache: Das stimmt. Ich habe sehr schnell Holländisch gelernt. Aber es ist ja auch ähnlich wie Deutsch. In dem Alter lernt man Sprachen einfach schnell. Auf der anderen Seite wollte ich damals einfach nur Fußball spielen und dafür braucht man keine Sprache. Man nimmt den Ball, geht auf den Platz und spielt. Da muss man nicht viel reden.

Ragnar Ache: Die Anfangsphase war nicht ganz einfach. Gerade vor einem Jahr das Trainingslager. Aber ich habe sehr schnell Freunde gefunden. Mit Denis Huseinbasic habe ich mit direkt gut verstanden. Luca Waldschmidt, Marvin Schwäbe, Linton Maina – das ging recht schnell. Dann ist mit Rav van den Berg auch noch ein Holländer dazugekommen – und Monty.
Ragnar Ache: Von vielen Leuten und von meinen Freunden in Holland höre ich oft, dass der holländische Fußball sehr stark in der Qualität abgenommen hat. Ajax ist beispielsweise nicht mehr die Topmannschaft, die sie mal war. Aber es ist schon so, dass in Deutschland viel mehr auf Athletik geachtet wird, während in den Niederlanden das Fußballerische im Vordergrund steht.
Ragnar Ache: Erst einmal muss man zwischen der niederländischen Liga und der Nationalmannschaft differenzieren. Die meisten Nationalspieler spielen im Ausland, abgesehen von ein, zwei Spielern bei Ajax. Ich glaube, bei Nationen wie Spanien kann man sich mehr abschauen.
Ragnar Ache: Untypisch würde ich jetzt nicht sagen. Aber bevor ich mir eine Begegnung anschaue, analysiere ich lieber meine eigenen Spiele. Bei mir ist zuhause eine Fußball-Freie-Zone. Wenn ich mich den ganzen Tag mit Fußball beschäftige, will ich in den eigenen vier Wänden auch mal abschalten und an andere Sachen denken.
Ragnar Ache: Zum Beispiel. Aber vieles anderes auch. Basketball, Baseball, Playstation, ich mache irgendwas, was nichts mit Fußball zu tun hat.
Ragnar Ache: Ich habe meine Momente – und ich habe ein gewisses Energielevel. Wenn das leer ist, dann ist es auch wirklich leer. Dann ziehe ich mich eher zurück und rede wenig. In der Regel probiere ich einfach, positiv zu sein und meine Energie mit allen zu teilen.
Ragnar Ache: Ich hätte sie gerne jetzt wieder gefärbt. Aber das ist einfach zu schlecht für meine Haare. Ich will nicht mit 35 schon eine Glatze haben. Jetzt lasse ich die Haare erst ein bisschen wachsen. Vielleicht gibt es spontan eine neue Farbe. Oder ich überrasche euch mit langen Haaren.







































