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·22. November 2025
Raphael Varane schlägt Alarm: Ex-Real-Star warnt vor den Folgen von Kopfverletzungen

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·22. November 2025

Im Laufe seiner Karriere hat Raphael Varane (32) unter diversen Blessuren gelitten. Die größte Gefahr geht in seinen Augen aber von Kopfverletzungen aus, weshalb der ehemalige Verteidiger von Real Madrid jetzt noch einmal explizit auf dieses Thema aufmerksam machte.
In einem ausführlichen AS-Interview verriet Varane zunächst, dass er während seiner Laufbahn regelmäßig mit Schmerzen zu kämpfen hatte. "Sport ist gesund, Leistungssport nicht", lautete daher das Fazit des im September 2024 zurückgetretenen Franzosen.
Kurz darauf ging Varane auf das Thema Kopfverletzungen ein und berichtete, wie er in einem Spiel eine Gehirnerschütterung erlitt, die nie diagnostiziert wurde. Dementsprechend lange zog sich der Genesungsprozess beim Betroffenen damals hin.
"Es dauerte mehrere Wochen. Damals wurden noch keine Tests durchgeführt. Und meine Koordination und meine Energie waren stark beeinträchtigt", erinnerte sich der ehemalige Verteidiger. "Ich konnte mich nicht konzentrieren, es war unmöglich. Ich fühlte mich langsam, orientierungslos."
Varane kenne zudem "andere Spieler, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Daraufhin habe ich mich intensiv mit dem Thema Gehirnerschütterung beschäftigt und mit einem Expertenteam in Frankreich zusammengearbeitet."
Auch in Großbritannien gewann die Thematik seitdem zunehmend an Relevanz, das Kopfballspiel ist für Kinder unter elf Jahren zum Beispiel verboten und der einstige Profi von Manchester United hat dafür vollstes Verständnis.
"Fußballer haben ein um 3,5 Prozent erhöhtes Risiko an einer degenerativen Hirnerkrankung zu erkranken. Und das ist eine ganze Menge. Ein Profi führt im Durchschnitt 20.000 bis 25.000 Kopfbälle aus. Ich als Innenverteidiger machte deutlich mehr", gab Varane zu bedenken.
Der heutige Nachwuchstrainer von Como 1907 ergänzte: "Wenn man also einige davon im jungen Alter verhindern könnte, wäre das sehr gut. Gerade im jungen Alter, da sich das Gehirn noch entwickelt."









































