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·19. September 2026
Raphinha fordert Ballon d’Or für Yamal: "Lamine lässt Augen leuchten wie Ronaldinho"

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·19. September 2026

Am 8. September wurden die 30 Nominierten für den Ballon d’Or 2026 bekanntgegeben. Barça-Kapitän Raphinha sucht man in dieser Liste allerdings vergeblich.
In Flicks Debütsaison 2024/25 lieferte Raphinha, der damals eigentlich mit einem Wechsel geliebäugelt hatte, für den FC Barcelona eine Saison für die Geschichtsbücher ab. Nach zuvor zwei überschaubaren Spielzeiten für die Katalanen blühte der inzwischen 29-Jährige unter dem damals neuen Trainer Hansi Flick dann aber so richtig auf.
Der Offensivspieler schoss wettbewerbsübergreifend in 57 Spielen 34 Tore und legte 26 weitere auf. Bei der Ballon’Or-Vergabe landete der Brasilianer dennoch nur auf dem 5. Platz. In der vergangenen Saison hatte Raphinha hingegen viel mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und kam daher nur auf 33 Pflichtspiele mit 21 Toren und 8 Vorlagen.
In der Liste der Nominierten für den diesjährigen Ballon d’Or fehlt er dieses Jahr komplett. Ebenfalls in der Liste fehlt Mitspieler Pedri, der mit Spanien die WM gewonnen hat, allerdings im Verlauf der KO-Runde seinen Platz in der Startelf abgeben musste.
In einem Interview mit dem spanischen Radiosender RAC1 äußerte der Barça-Kapitän seinen Unmut über diese Entscheidung: "Ich glaube es ist unfair. Pedri und ich hätten dabeisein sollen." Bei der Frage, wer die Auszeichnung dieses Jahr am meisten verdient hätte nahm Raphinha ebenfalls kein Blatt vor den Mund.
"Lamine muss den Preis unbedingt gewinnen, es gibt gar keine andere Möglichkeit. Bei allem Respekt gegenüber den anderen, aber Lamine muss diesen Preis mit Abstand gewinnen", so der brasilianische Nationalspieler.
Für seinen Mitspieler in der Offensive sprechen laut Raphinha zum einen die drei Titel, die Lamine Yamal in der vergangenen Saison gewonnen hat, als auch seine individuelle Klasse. "Als ich klein war, leuchteten meine Augen, wenn ich Ronaldinho zugeschaut habe, und heute hat man das bei Lamine", erklärte der 29-Jährige.
In der laufenden Saison ist Raphinha derweil in einer neuen Rolle vorzufinden und agiert nach dem geplatzten Transfer von Julián Álvarez meistens als Mittelstürmer. Eine Positionsänderung, die dem Edeltechniker mächtig in die Karten spielen könnte, was die kommenden individuellen Auszeichnungen betrifft. In bislang 7 Pflichtspielen hat Raphinha bereits 11 Tore geschossen und drei weitere vorbereitet.







































