90min
·23. Februar 2026
Rassismus-Vorwurf: UEFA zieht erste Konsequenzen bei Gianluca Prestianni

In partnership with
Yahoo sports90min
·23. Februar 2026

Die UEFA zeigt klare Kante gegen Rassismus. Denn Gianluca Prestianni, der Vinicius Junior in der vergangenen Woche beim Spiel zwischen Benfica und Real Madrid rassistisch beleidigt haben soll, wurde vom Fußballverband vorläufig gesperrt. Damit wird er das Rückspiel zwischen beiden Klubs definitiv verpassen!
Der Argentinier soll Vinicius im Hinspiel mehrmals als "Affe" bezeichnet haben, wie Kylian Mbappé verriet. Die Madrilenen hatten den Vorfall auch umgehend bei Schiedsrichter Francois Letexier gemeldet, welcher das Spiel daraufhin kurzzeitig unterbrach.
Die UEFA hatte im Anschluss der Partie eine Untersuchung eingeleitet, die allerdings noch läuft und noch nicht abgeschlossen wurde. Daher ist die Sperre von Prestianni erstmal nur vorläufig. Das finale Urteil bleibt bis zum Ende der Untersuchung abzuwarten.
"Nach der Ernennung eines Ethik- und Disziplinarinspektors (EDI) der UEFA zur Untersuchung von Vorwürfen diskriminierenden Verhaltens während des Playoff-Spiels der UEFA Champions League 2025/2026 zwischen SL Benfica und Real Madrid CF am 17. Februar 2026 und auf Antrag des EDI mit einem Zwischenbericht hat die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission heute beschlossen, Herrn Gianluca Prestianni vorläufig für das nächste (1) Spiel im UEFA-Klubwettbewerb, für das er ansonsten spielberechtigt wäre, wegen eines prima facie Verstoßes gegen Artikel 14 der UEFA-Disziplinarordnung im Zusammenhang mit diskriminierendem Verhalten zu sperren", heißt es im offiziellen Statement.
Klar ist: Sollte Prestianni wirklich des Rassismus' verurteilt werden, würde ihm eine weitaus längere Sperre drohen. "Spieler oder Mannschaftsoffizielle, die eines rassistischen Verhaltens für schuldig befunden wurden, sind für mindestens zehn Spiele (bzw. einen entsprechenden Zeitraum bei Vereinsvertretern) zu sperren", lautet die Regelordnung der UEFA.
Prestianni selbst bleibt übrigens dabei, dass er unschuldig ist. "Ich möchte klarstellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt rassistische Beleidigungen an den Spieler Vinicius Junior gerichtet habe, der leider missverstanden hat, was er glaubt, gehört zu haben. Ich war nie rassistisch mit jemandem und bedauere die Drohungen, die ich von Real-Madrid-Spielern erhalten habe", hatte der Argentinier via Instagram klargestellt.
Weitere Champions-League-News lesen:
feed









































