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·3. Mai 2026

Rayo Vallecano ringt Getafe im Coliseum gegen den Trend nieder

Artikelbild:Rayo Vallecano ringt Getafe im Coliseum gegen den Trend nieder

Getafe 0:2 Rayo Vallecano

Rayo Vallecano verließ das Coliseum nach dem Duell mit Getafe in ausgezeichneter Verfassung, feierte damit den dritten Sieg aus vier Spielen und verschaffte sich die „innere Ruhe“, die sich Inigo Perez vor dem Rückspiel im Conference-League-Halbfinale gegen Straßburg gewünscht hatte. Die Mannschaft von Jose Bordalas verspielte dabei ihren Europapokalplatz – in einer ungewohnt schwachen Vorstellung, die zur zweiten Heimniederlage in Folge führte.

Früh entwickelte sich eine hitzige Partie, wobei Rayo-Trainer Inigo Perez mit seinen wütenden Anweisungen an sein Team deutlich zu hören war. Die Gäste überraschten defensiv mit einer Dreierkette und offensiv mit einer Viererreihe, wobei Pathe Ciss situativ zurückfiel und dann wieder ins Mittelfeld vorschob. Das schien die Getafe-Abwehr zu verwirren, die Alemao und Sergio Camello mehr als einmal entwischen ließ.


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Die erste echte Chance des Spiels gab es nach 25 Minuten, als Jorge de Frutos Davinchi den Ball abnahm und dann Pach Espino, den Flügelspieler auf der gegenüberliegenden Seite, frei aufs Tor schickte. Doch er bekam seine Füße nicht rechtzeitig sortiert, um zum Abschluss zu kommen. Fast 15 Minuten dauerte es bis zur nächsten Gelegenheit. Nach einem Rayo-Konter ermöglichte ein Fehler von Getafe Camello den freien Weg hinter die Abwehrkette. Torhüter David Soria wich bereits zurück, weil er sah, dass seine Verteidiger Camello noch einholen könnten, doch der Rayo-Stürmer war in jeder Hinsicht einen Schritt voraus und zog früh ab. Aus 30 Metern zirkelte er den Ball früh um den schlecht postierten Soria herum ins untere Eck.

Bis dahin war Getafe weitgehend auf Standardsituationen beschränkt gewesen, doch kurz darauf köpfte Luis Vazquez eine flatternde Hereingabe an den langen Pfosten an die Torecke. Los Azulones bekamen Rayo nicht in den Griff, das hinten wie vorne scheinbar in Überzahl agierte. Das zeigte sich deutlich, als zunächst Alemao in der Nachspielzeit frei durchbrach, dann de Frutos den Abpraller zu einer Parade zwang und Camello den Nachschuss zum zweiten Treffer verwertete. Am Ende wurde das Tor wegen Handspiels aberkannt, bemerkenswert war jedoch, dass Rayo bei allen drei Aktionen zuerst am Ball war.

Getafe bereut verschossenen Elfmeter

Nach der Pause wechselte Jose Bordalas, und Getafe versuchte mit einem frühen Standard, der direkt in den Armen von Augusto Batalla landete, etwas Schwung aufzubauen. Die erste Chance der zweiten Halbzeit hatte jedoch kurz darauf Rayo, als Camello sich von Luis Milla löste und dann de Frutos einsetzte. Der spanische Angreifer verzog seinen Schuss allerdings knapp am langen Pfosten vorbei.

Los Azulones bekamen kurz nach der Stundenmarke jedoch ihren Weg zurück ins Spiel, als Batalla Vazquez abräumte. Mauro Arambarri trat an und schoss flach nach rechts aus Sicht von Batalla, doch der Pantomime-Bösewicht der La Liga mit Handschuhen bekam beide Hände stark an den Ball. Auch wenn Getafe den Großteil der zweiten Halbzeit in Rayos Hälfte verbrachte und viel investierte, gelang es ihnen nie ganz, die Hintertür zu öffnen. Der eingewechselte Carlos Martin entwischte der nun hoch stehenden Getafe-Abwehr, doch ein brillantes Sliding-Tackle von Domingos Duarte kam gerade noch vor seinem Schuss dazwischen.

In der 73. Minute fand Gerard Gumbau dann Martins neuen Sturmpartner Randy Nteka an der Strafraumkante. Nach der Drehung nutzte er Martins Tiefenlauf als Täuschung, um sich mehr Raum zu verschaffen, nahm dann das Tor ins Visier und jagte einen brillanten Schuss über die Unterkante der Latte ins Netz – für Soria praktisch unhaltbar.

Neben Rayos mutigen und temporeichen Angriffen, die Getafe über die gesamte Partie vor Probleme stellten, war das Bemerkenswerte, dass die Gäste in den Zweikämpfen stärker, bissiger und in ihrer Arbeit cleverer waren. Normalerweise sind das die Eigenschaften, die Getafe von seinen Gegnern unterscheiden, doch der fast immer gereizte Perez wird sich heute Abend bei seiner Heimkehr wohl ein wenig Zufriedenheit erlauben müssen.

Durch das Ergebnis liegt Rayo nun acht Punkte vor der Abstiegszone (Sevilla muss noch spielen), bei nur noch vier ausstehenden Partien. Perez hatte zweifellos eine schwierige Aufgabe, sein Team während des historischen Europapokal-Laufs in der Liga fokussiert zu halten, wird sich nun aber sicher sein, dass der Klassenerhalt höchstens noch einen Sieg entfernt ist. Celtas Sieg gegen Elche bedeutet, dass Getafe auf Platz 7 abrutscht; am kommenden Sonntag steht die Auswärtsfahrt zu Real Oviedo auf dem Programm.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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