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·4. April 2025

RB Leipzig: Zsolt Löw will mit der Viererkette zum Erfolg

Artikelbild:RB Leipzig: Zsolt Löw will mit der Viererkette zum Erfolg

Klare, schlichte Vorgaben sind nicht selten das Mittel der Wahl, wenn Trainer während einer Saison eine zuvor instabil aufgetretene Mannschaft übernehmen. In Ansätzen geht es so auch Zsolt Löw als Nachfolger von Marco Rose beim Team von RB Leipzig an, dessen Auftritte zuletzt mal top, mal hopp waren. In puncto Formation hat er direkt eine Kernfrage entschieden, und zwar voraussichtlich für den Rest der Saison. Es betrifft die Abwehr. „Wir sind große Freunde der Viererkette“, ließ Löw am Freitag verlauten. Der neue Coach setzte bei seinem Debüt, dem Pokalspiel gegen Stuttgart (1:3), auf diese Variante, nachdem sein Vorgänger zuletzt auf die Dreierkette umgeschwenkt war. „Wir wollten Klarheit.“ Klarheit in dem Sinne, dass er einem Schienenspieler in der aktuellen Situation nicht die hybride Rolle zumuten wollte, stets in der „grauen Zone“ herumzuhetzen, um sich beispielsweise nach einem Offensivlauf schnell wieder hinten einzuordnen. Bei der Variante mit einem Viermannriegel „sehen wir eine Möglichkeit, vorne einen Spieler mehr zu haben, ohne dass er ständig wieder zurückrennen muss“. Stattdessen sollte es eine „klare Viererkette“ sein, mit einer „großen Anzahl“ an Spielern vorne, „um Druck aufzubauen und zu pressen“. Und während sich Rose Systemwechsel immer offenhielt und auch umsetzte, bleibt laut Löw die gewählte Marschrichtung nun weiterhin der Ansatz, auch wenn es abhängig vom Gegner Momente gebe, über eine Dreierkette nachzudenken. „Aber grundsätzlich ist unsere Idee, Viererkette zu spielen.“

Drei Tage zwischen Stuttgart und Hoffenheim: Löw plant ohne große Änderungen

Für die letzten sieben Spiele dieser Saison ist Leipzig also in einer Viererkette zu erwarten. Und auch personell deutet sich im Einzelnen – je nach abgelieferter Leistung – nicht zwingend viel Fluktuation an. Englische Wochen hat RB nicht mehr und damit auch kein Problem möglicher Überlastung. „Deswegen müssen wir darauf keine Rücksicht mehr nehmen.“ Die aktuelle Woche stellt die letzte Ausnahme dar: Zwischen dem Pokalspiel und dem kommenden Duell mit Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr) liegen nur drei Tage. „Alle haben den Ausflug (nach Stuttgart, d. Red.) überstanden. Natürlich gibt es bei ein, zwei Spieler Warnungen, was Belastung betrifft“, sagte Löw zum Stand der Dinge. Es bleibt abzuwarten, wie das Feedback der Mediziner ausfällt und wie frisch sich die Spieler fühlen. Die Rotationsmaschine wird Löw jedoch nicht anwerfen, im Gegenteil: „Ich glaube nicht, dass wir große Änderungen vornehmen“, kündigte er an. Sein Team habe trotz der Niederlage gut gespielt und wirkt auch eingespielt.

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