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·30. Juni 2026
RB Leipzigs Zukunfts-Stürmer: Warum Demichelis vom Yamamoto-Transfer erstmal nichts hat

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·30. Juni 2026

RB Leipzig rüstet für die kommenden Jahre auf und holt einen neuen Torjäger aus Japan. Trainer Martin Demichelis muss sich allerdings noch gedulden, bis er von diesem Deal tatsächlich profitiert.
Langfrist-Vertrag, direkte Weitergabe nach Ōmiya
Die Sachsen haben sich die Dienste von Ota Yamamoto (22) gesichert. Der Angreifer kommt von Kashiwa Reysol und unterschreibt in Leipzig einen Vertrag bis 2031. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein klassischer Bundesliga-Stürmer-Transfer, doch der Haken folgt sofort: Yamamoto wird direkt weiter zu RB Ōmiya Ardija geschickt, wo er bereits zuvor als Leihspieler unterwegs war.
Für Demichelis bedeutet das: Der neue Coach bekommt vorerst keinen zusätzlichen Angreifer in den Trainingsplatz-Alltag. Stattdessen läuft der Deal klar als Entwicklungsprojekt, das erst in ein paar Jahren voll bei RB Leipzig ankommen soll.
Sportlich bringt Yamamoto vielversprechende Werte mit. In der Saison 2026 kam er bei Ōmiya Ardija auf 19 Einsätze, erzielte zehn Tore und legte drei weitere Treffer vor. Für einen 22-Jährigen sind das überzeugende Zahlen, die zeigen, dass er weiß, wo das Tor steht, und im Strafraum effektiv agieren kann.
Leipzig setzt darauf, dass der Japaner in seinem bekannten Umfeld weiter reift, Tempo, Physis und Entscheidungsfindung verfeinert und dadurch irgendwann bereit ist, den Sprung ins höhere Bundesliga-Niveau zu schaffen. Laut Berichten liegt die Ablöse bei rund 500 000 Euro – ein überschaubarer Betrag für ein mögliches Langzeit-Juwel.
Für das Hier und Jetzt bleibt Yamamoto allerdings nur ein Vorgriff. Demichelis braucht kurzfristig andere Verstärkungen, um sein System bei RB zu schärfen. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer und sein Team wollen in den kommenden Wochen an „größeren“ Deals arbeiten, nun da das Trainerteam komplett ist und alle gemeinsam die Kaderbaustellen analysieren können.
In zwei Wochen starten die Leipziger offiziell in die Vorbereitung. Bis dahin soll im Kader noch einiges passieren – mit Yamamoto als spannendem Zukunftsbaustein im Hintergrund, aber vor allem mit Neuzugängen, die sofort auf dem Trainingsplatz und in der Bundesliga den Unterschied machen.







































