Real bei Rodri gescheitert: Dieser Barca-Star wäre die optimale Alternative | OneFootball

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·20. August 2026

Real bei Rodri gescheitert: Dieser Barca-Star wäre die optimale Alternative

Artikelbild:Real bei Rodri gescheitert: Dieser Barca-Star wäre die optimale Alternative

Eigentlich lief der Transfersommer für Real Madrid fast zu gut, um wahr zu sein. Die Königlichen schnappten sich Ibrahima Konaté und Bernardo Silva ablösefrei und verpflichteten zudem mit Marc Cucurella, Denzel Dumfries und Yan Diomande weitere Stars. Doch ausgerechnet das größte Kaderproblem konnten die Verantwortlichen von Real Madrid nicht lösen. Beim anvisierten Transfer von Rodri machte ausgerechnet der FC Barcelona das Rennen. Es benötigt also eine Alternative für das zentrale Mittelfeld – und diese könnte ausgerechnet beim FC Barcelona zu finden sein.

Die Rede ist von Frenkie de Jong. Der Niederländer ist nicht nur erfahren, sondern auch technisch stark sowie ein guter Passspieler und Stratege. Damit bringt er genau die Fähigkeiten für die Sechser- oder Achterposition mit, die den Madrilenen fehlen. Federico Valverde, Jude Bellingham, Aurélien Tchouaméni und Eduardo Camavinga kommen schließlich allesamt eher über ihre Dynamik, wenngleich gerade Bellingham zweifelsfrei auch ein hervorragender Fußballer ist.


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De Jong bei Barca in Ungnade gefallen

Hinzu kommt, dass de Jong spätestens nach dem Rodri-Transfer für den im Mittelfeld fußballerisch überragend aufgestellten FC Barcelona entbehrlich sein könnte. Der bis 2029 gebundene Mittelfeldspieler gilt als möglicher Verkaufskandidat und wurde bei der Teamvorstellung von den eigenen Fans im Camp Nou sogar ausgepfiffen. De Jong verdient in Barcelona gutes Geld und hätte bei einem Wechsel zu Real Madrid sicherlich ähnliche Gehaltsvorstellungen. Dafür dürfte die Ablösesumme vergleichsweise gering ausfallen.

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De Jong kehrte verletzt von der WM nach Barcelona zurück – und zog sich so großen Unmut zu | Eurasia Sport Images/GettyImages

Bei der Sache gibt es allerdings einen entscheidenden Haken: De Jong ist verletzt – mal wieder. Der 29-Jährige laboriert an einem Innenbandriss im Knie, den er sich vor rund einem Monat bei der Weltmeisterschaft zugezogen hat. Folgerichtig kann er wohl erst im November wieder auf dem Platz stehen. Dennoch würde der Niederländer in der entscheidenden Phase der Saison wieder zur Verfügung stehen.

Ein gewisses Risiko wäre mit einer Verpflichtung dennoch verbunden. In den vergangenen drei Jahren absolvierte de Jong insgesamt nur 71 Ligaspiele, was auf zahlreiche Verletzungen zurückzuführen ist. Eine Knöchelverletzung in der Saison 2023/24 setzte den Mittelfeldmann fast ein halbes Jahr außer Gefecht.

De Jong bringt Risiken, aber auch Chancen mit

Dennoch gilt: De Jong ist wohl einer der wenigen zentralen Mittelfeldspieler von Topformat, der sowohl verfügbar als auch bezahlbar wäre. Die Königslösung wäre wohl Enzo Fernández, allerdings wäre der Argentinier um ein Vielfaches teurer – und die Königlichen gaben kürzlich sogar ein Statement ab, in dem es hieß, dass sie sich nicht um ihn bemühen wollen. Machbar wäre womöglich noch Martín Zubimendi, der aber wohl ebenfalls erst ab einer Ablösesumme von 60 bis 65 Millionen Euro zu haben wäre. Bei Spielern wie Angelo Stiller und Aleix García stellt sich hingegen die Frage, ob sie das nötige Niveau für Real Madrid haben.

Selbstredend gibt es für die Königlichen – wie die genannten Spieler zeigen – Alternativen. Dennoch könnte das Chancen-Risiken-Verhältnis in Relation zum Preis bei de Jong am besten sein. Natürlich wäre es für Real dabei ein besonderes Schmankerl, wenn der Niederländer ausgerechnet in Madrid liefert, nachdem er beim FC Barcelona zu selten das zeigen konnte, was ihn einst in Amsterdam zu einem der begehrtesten Mittelfeldspieler der Welt gemacht hat.

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