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·9. Mai 2026
Reals Tchouaméni nach Trainingszoff im Clásico-Kader

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Arbeloa nominiert Tchouaméni für das Duell mit Barça, Valverde fällt nach Kopfverletzung aus. Beide Profis zahlen 500.000 Euro Strafe.
Trotz des handfesten Streits im Training wird Aurélien Tchouaméni im Kader von Real Madrid für den Clásico gegen den FC Barcelona am Sonntag (21.00 Uhr/DAZN) stehen. Das bestätigte Trainer Álvaro Arbeloa vor dem richtungweisenden Duell in der spanischen Fußball-Meisterschaft. Teamkollege Federico Valverde fehlt dagegen nach einem Krankenhausaufenthalt wegen einer Kopfverletzung bis zu zwei Wochen.
Die Auseinandersetzung der beiden Mittelfeldspieler hatte sich am Donnerstag nach dem Training ereignet. Der Klub belegte sowohl den französischen Nationalspieler Tchouaméni als auch Uruguays Kapitän Valverde mit einer saftigen Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro. Beide hätten sich bei Verein, Fans, Mitarbeitern und Teamkollegen entschuldigt.
Für Arbeloa ist der Vorfall damit intern abgeschlossen. "Morgen wird Tchouaméni im Kader stehen", sagte der Coach und stellte klar, dass er die Entschuldigungen akzeptiert habe. "Ich bin sehr stolz auf die Entschlossenheit, Schnelligkeit und Transparenz des Klubs", sagte Arbeloa weiter.
Verärgert zeigte sich der Trainer darüber, dass Details aus der Kabine an die Öffentlichkeit gelangten. "Dass Dinge durchsickern, die in der Kabine passiert sind, ist für mich ein Verrat an Real Madrid und dem Klubwappen", sagte Arbeloa. Konflikte zwischen Spielern seien zwar nichts Neues, dürften aber nicht nach außen getragen werden.
Auslöser des Konflikts soll gewesen sein, dass sich Valverde zu Beginn einer Trainingseinheit geweigert habe, Tchouaméni die Hand zu geben. Die feindliche Stimmung habe sich Berichten zufolge während des Trainings hochgeschaukelt, schließlich soll Valverde in der Kabine - unbeabsichtigt und nicht ausgelöst durch einen Schlag seines Teamkollegen - eine Prellung samt Platzwunde erlitten haben.
Sportlich steht für Madrid viel auf dem Spiel: Sollte das Team den Clásico verlieren, würde Barcelona vorzeitig die Meisterschaft feiern. Barça-Trainer Hansi Flick zeigte sich von den Vorgängen beim Rivalen unbeeindruckt. Solche Situationen kämen vor, seien aber nicht normal. Entscheidend sei der Umgang damit. Barcelona wolle die Chance nutzen, den Titel erfolgreich zu verteidigen - und das ausgerechnet im Duell mit dem Erzrivalen.
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