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·11. September 2026
Regionalliga-Reform: Jetzt reagiert der DFB

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·11. September 2026

Fünf Meister, aber nur vier Aufstiegsplätze. Das Dilemma beim Aufstieg in die 3. Liga beschäftigt die Betroffenen schon lange. Jetzt könnte Bewegung in eine neue Initiative für ein faires Modell kommen.
Die jahrelange Hängepartie um den Aufstieg aus der Regionalliga scheint in die entscheidende Phase zu gehen. Der DFB will noch in diesem Jahr eine verbindliche Entscheidung über die künftige Struktur der vierthöchsten Spielklasse herbeiführen.
Das DFB-Präsidium hat am Freitag DFB-Generalsekretär Holger Blask damit beauftragt, die Vorbereitungen für einen Außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember 2026 zu treffen. Dort soll über die angestrebte Regionalliga-Reform entschieden werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie künftig alle Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen können.
Als Grundlage dient das sogenannte Kompassmodell. Dieses sieht vor, die bisher fünf Regionalliga-Staffeln auf vier zu reduzieren. Jede Staffel soll künftig aus 20 Mannschaften bestehen. Die Einteilung würde für jede Saison nach geografischen Gesichtspunkten neu vorgenommen.
Die Saison 2027/28 soll dabei als Qualifikationsspielzeit dienen. Die neue viergleisige Struktur könnte anschließend ab der Saison 2028/29 greifen. Zudem soll der DFB künftig selbst die Trägerschaft der Regionalliga übernehmen.
Bei den regionalen Abstimmungen unter Vereinen aus 3. Liga, Regionalliga und teilweise Oberliga kam das Kompassmodell bundesweit auf 50,6 Prozent und damit auf die höchste Zustimmung. Eine einheitliche Mehrheit in allen fünf Regionen wurde allerdings verfehlt.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sieht deshalb nun die entsprechenden Gremien am Zug. Die bisherige Situation sei für Vereine, Spieler und Fans nur schwer nachvollziehbar, da fünf Regionalliga-Meister existieren, aber nicht alle aufsteigen können. Ziel ist deshalb eine dauerhaft faire Regelung mit direktem Aufstieg für alle Meister.







































