Reha-Horror und psychischer Härtetest: Eintracht-Star packt aus | OneFootball

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·19. Februar 2026

Reha-Horror und psychischer Härtetest: Eintracht-Star packt aus

Artikelbild:Reha-Horror und psychischer Härtetest: Eintracht-Star packt aus

Gerade, als es für Jonathan Burkardt nach seinem Wechsel im Sommer zu Eintracht Frankfurt richtig anfing zu laufen, war plötzlich Schluss. Ende November verletzte sich der Nationalspieler an der Wade und stand seitdem nicht mehr auf dem Platz.

Ohne den 25-Jährige legte die Eintracht eine grandiose Talfahrt hin, die am Ende in der Entlassung von Trainer Dino Toppmöller und einem turbulenten Winter-Transferfenster endete. Und turbulent beschreibt dabei auch Burkardts Genesungsprozess.


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"Ich bin immer wieder zu Auswärtsspielen mitgekommen und war Teil der Kabine. Aber all das steht in keinem Verhältnis zu den Einflussmöglichkeiten auf dem Platz."- Jonathan Burkardt

Denn die schlechte Phase ging am Stürmer nicht spurlos vorbei. Auch deshalb sei die Reha eine echte Herausforderung gewesen, sagt er: "Die Hauptschwierigkeit lag für mich im ersten Teil der Reha. Das bedeutet, viel allein im Kraftraum arbeiten zu müssen. Hinzu kamen die dunkle Jahreszeit und dass in der Bundesliga und Champions League die Ergebnisse ausgeblieben sind."

Für Burkardt, der nicht helfen konnte, eine extrem schwere Zeit. Dabei versuchte er vieles, um die Mannschaft anderweitig zu unterstützen. "Ich bin immer wieder zu Auswärtsspielen mitgekommen und war Teil der Kabine. Aber all das steht in keinem Verhältnis zu den Einflussmöglichkeiten auf dem Platz", erklärt er.

Comeback gegen Bayern?

Doch diese Erfahrung sei schlussendlich positiv gewesen, meint der 25-Jährige: "Rückblickend weiß ich, dass ich wieder einen Widerstand erfolgreich überwunden habe, sobald ich zurückkomme. Ich hatte Zeit, um mich individuell weiterzuentwickeln. Zum einen konnte ich viel für mich im physischen Bereich arbeiten. Zum anderen hatte ich viel Zeit, um Torabschlüsse zu üben."

Am Wochenende könnte er jetzt endlich sein Comeback feiern – und das ausgerechnet gegen Bayern München. Burkardt steht aktuell bei 49 Bundesliga-Toren, macht er am Samstag in München also die 50 voll? Er selbst hofft es: "Wäre doch schön, wenn ich dahingehend mal vorlege. Am liebsten am Samstag."

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