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·26. Februar 2026

Reif für den Titel: Stuttgart träumt vom „Frankfurter Weg“

Artikelbild:Reif für den Titel: Stuttgart träumt vom „Frankfurter Weg“

Auf seiner angepeilten Traumreise über den Kontinent muss der VfB Stuttgart nicht lange nach geeigneten Vorbildern suchen. „Vielleicht“, meinte Ex-Spieler Sami Khedira, könne der VfB ja „den Frankfurter Weg von 2022 nachahmen“ – und wie die Eintracht zum Triumph in der Europa League stürmen.

Der „Stuttgarter Weg“ scheint vorerst geebnet. Nach dem „Statement“ beim überzeugenden 4:1 in den Play-offs bei Celtic Glasgow glaubt kaum jemand ernsthaft, dass im Rückspiel am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL) noch etwas anbrennen könnte. Und so gehen die Blicke unweigerlich schon in Richtung Achtel-, Viertel- und Halbfinale. Ja sogar bis zum Endspiel am 20. Mai in Istanbul.


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Stuttgart will sich zeigen

Der VfB, urteilte Khedira im kicker, müsse sich „definitiv nicht verstecken“. Klar, die Schwaben seien angesichts der weiterhin vertretenen Top-Klubs Aston Villa, AS Rom, Olympique Lyon oder FC Porto vielleicht „nicht der absolute Top-Favorit“, betonte der 38-Jährige. Aber das war Frankfurt ja auch nicht. Damals, vor vier Jahren.

Lyon, Porto, Sevilla, Leipzig, Bergamo und nicht zuletzt der damalige Viertelfinal-Gegner FC Barcelona – sie alle waren noch mit im Rennen, als die Eintracht unter Trainer Oliver Glasner zu ihrem Sturmlauf durch Europa ansetzte. Also komme, wer wolle: „Rein von der Spielanlage her, von der individuellen Qualität, der Mischung von Jung und Alt“, zählte Khedira auf, „ist der VfB definitiv reif für den Titel.“

An Selbstvertrauen mangelt es der Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß nicht. In der Form von Glasgow seien die Stuttgarter „eine der besten Mannschaften in der Europa League“, hatte Kapitän Atakan Karazor nach dem berauschenden Sieg im Celtic Park getönt.

Das überraschende 3:3 beim Tabellenletzten 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonntag soll nicht mehr gewesen sein als ein kleiner Dämpfer. Ohnehin dürften die Stuttgarter, die gegen Celtic auf ihren gelbgesperrten Abwehrchef Jeff Chabot verzichten müssen, angesichts des komfortablen Vorsprungs recht entspannt auf das erneute Aufeinandertreffen mit den Schotten blicken.

Bei der Auslosung am Freitag (13.00 Uhr) wären dann Porto oder Sporting Braga die möglichen Achtelfinal-Gegner, auch der Pfad bis in ein mögliches Finale wird dann bereits festgelegt. Doch ob Nottingham Forest oder Betis Sevilla, die Roma oder Villa: Im Europapokal, meinte Khedira, brauche es auch „ein bisschen Losglück und das Momentum auf deiner Seite“. Dann kann es klappen, mit dem „Stuttgarter Weg“.

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