Nur die Raute
·22. August 2026
Remberg erklärt: Darum ist der HSV „auf einem anderen Level“

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·22. August 2026

Nicolai Remberg übernahm vor wenigen Wochen die Rolle als HSV-Kapitän und blickt optimistisch auf den Pflichtspiel-Auftakt.
Anlass dafür gab die Vorbereitung. Die Hanseaten zeigten gegen namhafte Gegner wie den FC Everton, OSC Lille oder FC Toulouse ansprechende Leistungen. Noch im Vorjahr hatten sie internationalen Gegner mit ähnlichem Format nur wenig entgegenzusetzen. „Im vergangenen Sommer kamen viele neue Spieler, denen die Idee für die Bundesliga erst einmal beigebracht werden musste“, stellte Remberg im Gespräch mit den Vereinsmedien klar.
Aus seiner Sicht besaß der HSV diesmal zum Vorbereitungsstart einen Vorteil: „Diese Idee konnte – mit leichten Anpassungen – wiederum in diesem Jahr an die Neuzugänge „einfach“ weitergegeben werden, wodurch sie sich deutlich schneller adaptiert haben. Dadurch sind wir auf einem anderen Level.“ Daher wirkt der HSV trotz eines noch nicht auf allen Positionen vollständig besetzten Kaders gerüstet für das DFB-Pokalspiel beim SC Verl.

Foto: Imago
Remberg traf zu seinen Zeiten bei Preußen Münster im Landespokal Westfalen schon zweimal auf den kommenden Gegner. Dabei durfte er sich über jeweils souveräne 3:0-Erfolge freuen. Seitdem entwickelte sich der SC zu einem etablierten Drittligisten, der das Maximum aus seinen geringen Budget herausholte und in der abgelaufenen Spielzeit sogar im Aufstiegsrennen mitmischte. „Die Verler verfolgen gefühlt schon immer den Ansatz, zocken zu wollen. Das können sie wirklich gut. Verl ist ein Club, in dem gute Arbeit geleistet wird“, so der 26-Jährige anerkennend.
Er wird den HSV am Montagabend als Kapitän auf den Rasen der mit 5.200 Fans ausverkauften Sporclub Arena führen. Remberg übernahm das Amt in der laufenden Vorbereitung von Yussuf Poulsen. „Ich bin ganz stolz und es ist eine absolute Ehre für mich“, betonte er nochmals. An seinem Auftreten will der zentrale Mittelfeldspieler nichts verändern: „Ich bin von meiner Art her schon in der vergangenen Saison vorangegangen. Genauso möchte ich auch bleiben.“
Nach seiner Verpflichtung aus Kiel entwickelte sich Remberg – die Fast-Pokalblamage in Pirmasens (2:1 nach Verlängerung) noch über 120 Minuten auf der Bank verfolgend – schnell zum Leistungsträger, der aus der Startelf nicht mehr wegzudenken ist. Darüber hinaus gilt er intern als Musterprofi und fungiert im öffentlichten Auftreten als verlängerter Arm von Trainer Merlin Polzin. Durch die Kapitänsrolle sei nochmals mehr „mehr Verantwortung dazu gekommen“, die für den in den Testspielen wieder gut aufgelegten Remberg aber keine Last zu sein scheint.
Foto: IMAGO












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