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·25. Januar 2026

Remis im Verfolgerduell: Osnabrück und 1860 trennen sich 1:1

Artikelbild:Remis im Verfolgerduell: Osnabrück und 1860 trennen sich 1:1

Am Sonntagnachmittag trennten sich der VfL Osnabrück und 1860 München in einem intensiven Verfolgerduell mit 1:1. Beide Teams verwerteten in der ersten Halbzeit ihre erste Torchance, ließen in der Folge jedoch im entscheidenden Moment die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Durch das Remis fällt Osnabrück auf Platz sechs zurück, die Löwen folgen auf dem siebten Tabellenplatz.

Beide Seiten nutzen ihre erste Chance

Bei 1860 München kehrten im Vergleich zum 1:1 gegen Essen Stammkeeper Dähne nach überstandenem Infekt und Kapitän Jacobsen nach abgesessener Sperre in die Startelf zurück. Für das Duo nahmen Vollath und Dordan auf der Bank Platz. VfL-Trainer Timo Schultz veränderte seine Mannschaft nach dem überzeugenden 3:0-Sieg in Aachen auf einer Position und brachte Lesueur für Christensen.


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Im stimmungsvollen Stadion an der Bremer Brücke gingen beide Mannschaften von Beginn an mit einer hohen Intensität zur Sache. Die Folge war eine ausgeglichene Anfangsphase ohne nennenswerte Torraumszenen. Das erste offensive Ausrufezeichen der Partie sorgte dann aber sogleich für den ersten Treffer: Nach einer Ecke kam Bjarke Jacobsen frei zum Kopfball und nickte gekonnt zum 1:0 für Osnabrück ein (17.)! Kurz darauf bot sich dem VfL gar die Chance auf einen Doppelschlag, als Kehl mit viel Freiraum ausgestattet aus rund 20 Metern Torentfernung abzog und sein Schuss nur knapp am Pfosten vorbeistrich (19.).

Kaum gelang es den Gästen aus München in der Folge, das Spiel wieder besser unter Kontrolle zu bringen, taten sie es dem VfL gleich und nutzten ihre erste Torchance für den ersten Treffer. Über Philipp und Maier kam der Ball zu Volland, der sich nicht zweimal bitten ließ und zum 1:1 einschob (25.). Im direkten Gegenzug hätte Meißner die Gastgeber wieder in Führung bringen können, doch 1860-Verteidiger Schifferl kratzte den Ball noch von der Torlinie (27.). In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit einem leichten Übergewicht für Osnabrück, das sich vor allem in einer Vielzahl an Ecken für die Niedersachsen äußerte. Treffer sollten vor der Pause allerdings keine mehr fallen.

Fehlende Kaltschnäuzigkeit auf beiden Seiten

Beide Mannschaften kamen ohne Personalwechsel aus der Kabine, die Löwen agierten nun aber etwas defensiver und überließen Osnabrück den Ball. Bis auf einen wuchtigen Distanzschuss von Lesueur in der 54. Minute konnten die Lila-Weißen daraus aber vorerst wenig Kapital schlagen. Auch von 1860 kam offensiv in dieser Phase wenig, die einzige Chance ergab sich aus einer Ecke, als ein Abschluss von Hobsch gerade noch geblockt werden konnte (61.).

Ab Mitte der zweiten Halbzeit nahm das Geschehen dann wieder Fahrt auf. Zunächst scheiterte Philipp nach einer feinen Bewegung an VfL-Keeper Jonsson (69.), ehe kurz darauf Meißner auf der anderen Seite haarscharf am Tor vorbeischoss (72.). Wiederum auf der anderen Seite hätte der kurz zuvor eingewechselte Steinkötter beinahe für die Gästeführung gesorgt, doch sein Heber verfehlte das Tor um Haaresbreite (74.). In der Schlussphase fehlte beiden Mannschaften die nötige Zielstrebigkeit, um einen Lucky Punch setzen zu können.

Als auch ein Meißner-Freistoß aus aussichtsreicher Position in der zweiten Minute der Nachspielzeit das Ziel verfehlte, war das 1:1-Unentschieden besiegelt. Durch den Punkt rutscht Osnabrück auf Platz sechs ab, liegt mit 36 Punkten aber weiter voll in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Die Löwen klettern durch den Punktgewinn auf den siebten Platz und stehen jetzt bei 32 Punkten. Weiter geht es für beide am kommenden Samstag. Während 1860 München Alemannia Aachen begrüßt, ist der VfL Osnabrück beim 1. FC Saarbrücken gefordert.

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