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·23. Januar 2026

VfL will gegen "hochmotivierte" Löwen die Heimschwäche ablegen

Artikelbild:VfL will gegen "hochmotivierte" Löwen die Heimschwäche ablegen

Gerade an der Bremer Brücke hatte der VfL Osnabrück eine Misere. Nur vier Mal gab es einen Heimsieg. Deshalb wünsche VfL-Trainer Timo Schultz "uns allen, dass wir gerade zuhause effizienter werden", sagte er via Vereinskanal vor der Partie gegen den TSV 1860 München. Gegen die Löwen werde vor allem eine Aufgabe wichtig sein.

"Wünsche uns allen, dass wir gerade daheim effizienter werden"

Auswärts ist der VfL Osnabrück in dieser Saison nur schwer zu schlagen. Erst zwei Mannschaften gelang es bislang, vor heimischen Publikum die Lila-Weißen zu bezwingen – somit führt der VfL das entsprechende Ranking an. Zuhause präsentiert sich die Bilanz jedoch ausbaufähig: Gerade einmal vier Mal konnten die Fans an der Bremer Brücke nach dem Schlusspfiff jubeln. Das liege laut Schultz jedoch nicht an schwachen Leistungen, "sondern daran, dass wir uns einfach nicht belohnen. Ich wünsche uns allen, dass wir gerade daheim effizienter werden".


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Rückenwind gibt der Start in die Rückrunde. Mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen Alemannia Aachen holte der VfL drei Punkte, "die sehr gut tun", wie Schultz betonte. Er lobte den Auftritt seiner Mannschaft, räumte aber zugleich ein: "Ich habe auch Dinge gesehen, bei denen wir zulegen können und müssen, wenn wir nicht nur die Löwen schlagen wollen, sondern insgesamt eine bessere zweite Saisonhälfte spielen möchten."

"Kontrolle geht auch ohne Ball"

In der Hinserie hatte Osnabrück zum Ende hin noch Federn gelassen – drei der letzten fünf Spiele gingen verloren. Nun soll wieder der Blick nach oben gerichtet werden. Das gilt auch für den kommenden Gegner aus München. Schultz erwartet eine "hochmotivierte Truppe", die zwar mit einigen Ausfällen zu kämpfen habe, zuletzt gegen Rot-Weiss Essen aber "ein sehr gutes Spiel gemacht und völlig verdient einen Punkt geholt" habe. Für ihn sind die Ambitionen der Münchner klar: "Das ist eine Mannschaft, die um den Aufstieg spielen will."

Gegen das Team von Markus Kauczinski gehe es erneut nicht allein um Ballbesitz, "den man auch vernachlässigen kann". Schultz stellt klar: "Kontrolle geht auch ohne Ball. Entscheidend wird sein, die individuellen Stärken des Gegners zu nehmen." Personell kann der VfL-Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bjarke Jacobsen musste zwar zwei Tage pausieren, steht aber wieder zur Verfügung. Inwieweit man bei einzelnen Spielern ein Risiko eingehe, wolle man noch abwägen.

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