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·1. Mai 2026
René Wagner kehrt in neuer Funktion an alte Wirkungsstätte zurück, doch das „blendet“ der Coach aus

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Simon Bartsch
1 Mai, 2026
Im Mai verließ René Wagner Union Berlin, um den nächsten Karriereschritt zu gehen. Viele interpretierten den Wunsch einer Cheftrainer-Rolle in den Abgang. Ein knappes Jahr später kehrt Wagner als solcher zurück an die Alte Försterei.
René Wagner auf der PK vor dem Spiel gegen Union Berlin
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Rene Wagner hatte im vergangenen Frühling und Früh-Sommer gleich zwei überraschende Nachrichten für die Eisernen im Gepäck. Zunächst trennten sich Union Berlin und der gebürtige Dresdener. Die Trennung kam insofern überraschend, da Wagner bis dahin als treuer Zuarbeiter und Assistent von Steffen Baumgart aufgetreten war – in Paderborn, beim FC, beim HSV und dann eben auch bei den Eisernen. Die Trennung hatte damals wohl keiner im Fanlager so kommen sehen, denn Baumgart saß fest im Sattel. Erst im Januar waren die beiden nach Köpenick gekommen, sollten den Berlinern wieder zurück in die Spur verhelfen. Der Abschied von Wagner bedeutete also auch die Trennung des Trainer-Duos, das bis dato gut funktioniert hatte. „Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, fällt mir nicht leicht, ist aber ein bewusster Schritt für meine persönliche Entwicklung“, erklärte Wagner damals und seine Aussage wurde so interpretiert, als wolle der Assistent an derer Stelle zum Chef aufsteigen.
Doch nur ein Monat später ploppten zunächst die Gerüchte und dann die Meldungen über den Wechsel nach Köln auf und damit verbunden die zweite Überraschung. Denn der heute 37-Jährige rückte bekanntlich beim FC doch wieder ins zweite Glied. „Er ist ein ganz, ganz kluger Kopf. René wird seinen Weg im Fußball gehen und irgendwann mal Cheftrainer sein“, hatte Thomas Kessler damals gesagt, natürlich nicht ahnend, dass er den 37-Jährigen noch während der Saison eben zu jenem ernennen würde. „Die Stationen beim HSV und bei Union Berlin haben ihm noch mal gutgetan. Er bringt etwas in unser Trainerteam, was extrem wertvoll sein kann.“ Nun ist Wagner in jener Rolle und fühlt sich sichtbar wohl. Als Co-Trainer gegangen, kehrt er am Samstag als Cheftrainer an alte Wirkungsstätte zurück. „Ich hatte dort eine lehrreiche Zeit. Alles andere blende ich aktuell aus und wir fokussieren uns voll auf uns. Wir wollen an die Leistung gegen Leverkusen anknüpfen und in Berlin ein gutes Spiel machen“, sagt der FC-Coach.
Dennoch wird sich am Wochenende nichts geschenkt, denn auch Union Berlin befindet sich noch im Abstiegskampf, hat aber nach zuletzt drei Niederlagen in Folge immer noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Gewinner der Begegnung ist dem Klassenerhalt sehr nah, möglicherweise am Sonntag bereits durch. Neben Wagner kehren auch Spieler zurück an die Alte Försterei. So zum Beispiel Marius Bülter. Ob der Routinier aber gegen seinen Ex-Club von Beginn an auflaufen wird, ist angesichts der Leistung gegen Leverkusen offen. Das Gleiche gilt für Dominique Heintz, der am Freitagnachmittag mit der Mannschaft nach Berlin reiste. Der Innenverteidiger war zuletzt drei Mal nicht berücksichtigt worden.







































