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·30. Juli 2026
Roberto Mancini feiert Comeback als Italiens Nationaltrainer

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„Es tut mir sehr leid. Das Trikot der Nationalmannschaft ist ein bisschen wie die Frau des Lebens: Wenn man es verliert, hat man etwas falsch gemacht», erklärte Mancini. Er versprach den Fans, alles dafür zu tun, das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen: „Ich werde versuchen, die Nationalmannschaft so gut spielen zu lassen, dass mir die Fans verzeihen.»
Der italienische Fussball befindet sich seit Jahren in einer sportlichen Krise. Der viermalige Weltmeister verpasste im Frühjahr bereits zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft. Der letzte grosse Erfolg war der Gewinn der Europameisterschaft 2021 – damals unter der Leitung von Mancini.
Nur zwei Jahre nach diesem Triumph hatte der Trainer seinen Vertrag überraschend beendet und ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien angenommen. Dieser Schritt sorgte in Italien für heftige Kritik. Nun soll Mancini die Squadra Azzurra wieder an die internationale Spitze führen. Italien war seit Anfang April ohne Nationaltrainer.
Gennaro Gattuso hatte sein Amt nach der Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel niedergelegt. Die Suche nach einem Nachfolger verlief über Wochen schwierig, ehe sich der Verband auf eine Rückkehr Mancinis verständigte. Unterstützung erhält der 61-Jährige künftig von Claudio Ranieri, der nach seiner Zeit bei der AS Rom als neuer Technischer Direktor fungiert. Mancinis erste Spiele sind bereits Ende September: In der Nations League trifft Italien zunächst auf Belgien und die Türkei, anschließend folgt das Duell mit Frankreich.







































