REAL TOTAL
·18. August 2026
Rodri äußert sich zu Real-Absage: „Gründe behalte ich für mich“

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Rodri gehört nun dem FC Barcelona an – Foto: Eric Alonso/Getty Images
BARCELONA. Da steht er nun also in Katalonien und bezeichnet es als Traum, nach sieben Spielzeiten bei Manchester City nun beim FC Barcelona zu spielen – nachdem er vor nicht einmal zwei Jahren, im Herbst 2024, noch zu Protokoll gegeben hatte, Real Madrid sei „der beste und erfolgreichste Klub der Historie“.
Hatte man bis Anfang August noch damit gerechnet, dass es Rodri von England zu den Königlichen zieht, sagte er ihnen plötzlich völlig überraschend ab. Umso verwunderlicher der Grund: Weil er lieber zu Barça gehen möchte. Unterschrift beim Erzrivalen statt Rückkehr in die Geburtsstadt Madrid.
Zwei Wochen nach seinem Korb für die Blancos steht nun auch offiziell fest, dass der 30-jährige Spanier den Herbst seiner Karriere im Camp Nou verbringt. Für eine laut Medienberichten fixe Ablösesumme von 60 Millionen Euro – durch Bonuszahlungen kann der Betrag noch auf 76 Mio. Euro ansteigen – geht es nach Barcelona. Er hat dort am Dienstag einen bis zum 30. Juni 2030 datierten Vertrag unterschrieben, wurde am Abend dann auch schon von seinem neuen Verein vorgestellt.
Hintergrund
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Dabei hat sich Rodri unter anderem auch zu dem geäußert, was da mit Real vor sich ging. „Barcelona ist ein großer Klub. Ich hatte noch eine andere Option, aber für mich war Barcelona die erste Option. Ich freue mich, hier zu sein. Wenn du verschiedene Optionen hast, musst du alles gut analysieren und eine Entscheidung treffen. Mit meiner Familie und meinen Leuten habe ich die Entscheidung getroffen, von der wir denken, dass sie die beste ist. Die Gründe behalte ich für mich, aber ich habe schon immer gesagt, dass meine Entscheidungen auf dem Sportlichen basieren“, zitiert Barçawelt den Kapitän der „Seleeción“ und besten Spieler der Weltmeisterschaft.
Ein Grund war aber offensichtlich die fußballerische Philosophie, die ihm in Barcelona besser zu gefallen scheint. Hansi Flick konnte ihn auf diese Art und Weise überzeugen. „Es motiviert mich sehr, mit ihm arbeiten zu können. Sein Spielstil ist sehr mutig und zu diesem Zeitpunkt meiner Karriere fühle ich mich sehr dazu hingezogen“, erklärte der Ballon-d‘Or-Gewinner von 2024. Das Estadio Santiago Bernabéu bleibt für ihn also ein gegnerischen Stadion – mindestens zweimal pro Saison. Wie in der Vergangenheit, so auch in der Zukunft.
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