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·19. August 2026
Rodri beim Erzrivalen: José Mourinho tritt gegen Barça-Neuzugang nach

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·19. August 2026

Am Dienstagabend machte der FC Barcelona den wohl spektakulärsten Hijack des Transfersommers offiziell. Rodri wurde als Neuzugang der Katalanen vorgestellt und soll in Zukunft das Spiel der Blaugrana lenken – und Barça endlich wieder auch in der Champions League zum Erfolg, sprich Henkelpott, führen.
Real Madrid hingegen ging bei Rodri leer aus, obwohl lange Zeit alles nach einem Wechsel des 30-Jährigen zu den Königlichen ausgesehen hatte. Doch Real konnte sich nicht mit Manchester City einigen, sodass Barça erfolgreich dazwischen grätschen konnte.
"Rodri ist ein außergewöhnlicher Spieler, aber Real Madrid ist eine ganz andere Dimension."José Mourinho (El Chiringuito TV)
Trainer José Mourinho äußerte sich jetzt gegenüber El Chiringuito TV über den geplatzten Transfer – und kritisierte Rodri dabei. "Rodri ist ein außergewöhnlicher Spieler, aber Real Madrid ist eine ganz andere Dimension", erklärte The Special One und sprach Rodri damit die Qualität für die Königlichen ab.
Mourinho ergänzt: "Rodri hatte Zweifel, er zögerte… und Rodris Zweifel haben auch bei mir Zweifel geweckt. Real Madrid ist ein Verein von Format, der sich keine Spieler leisten kann, die zweimal überlegen."Deshalb trauere er Rodri auch nicht hinterher und lenkt den Fokus stattdessen auf die aktuellen Mittelfeldspieler der Königlichen: "Nein, ich vermisse Rodri nicht, wir haben Alternativen, wir haben Qualität."
Dass Real nochmal auf dem Transfermarkt aktiv wird, ist für den Portugiesen also nicht zwingend nötig. "Ich sage nicht, dass es keine weiteren Verpflichtungen geben wird, weil der Markt offen ist, aber wenn Sie mich direkt fragen, ob er für mich geschlossen ist… ja. Er ist geschlossen", betont der 63-Jährige.
Das ist durchaus überraschend, schließlich fehlt weiterhin ein echter Taktgeber im königlichen Mittelfeld, wie es zuletzt Toni Kroos war. Es wäre grob fahrlässig von Real, mit solch einer großen Baustelle in die Saison zu gehen – der überragenden Offensive zum Trotz. Mourinho jedoch scheint mit dem Kader rund zwei Wochen vor dem Ende der Transferphase zufrieden zu sein. Es wird also spannend, ob sich die Rodri-Niederlage auf dem Transfermarkt auch auf dem Platz widerspiegeln wird.
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