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·25. September 2026

Rot nach Jubel: Israels Spieler nach Österreich-Spiel im Fokus

Artikelbild:Rot nach Jubel: Israels Spieler nach Österreich-Spiel im Fokus

Israel musste sich an diesem Donnerstagabend am 1. Spieltag der Nations League Österreich mit 1:3 geschlagen geben. Eine umstrittene Jubelgeste steht dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Die Szene verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken. Am Donnerstag wurde beim Nations-League-Spiel zwischen Österreich und Israel der israelische Stürmer Sayed Abu Farkhi wenige Sekunden nach seinem Ausgleichstreffer vom Platz gestellt. Der Grund: ein zumindest ungewöhnlicher Torjubel mit der Eckfahne.


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In der 55. Minute verwertet Abu Farkhi eine Ecke per Kopf und sorgt für das 1:1 für Israel. Der 20-Jährige läuft daraufhin zur Eckfahne, zieht sie aus ihrer Halterung und kniet sich hin. Anschließend platziert er die Stange vor sich in einer Haltung, die an einen Billardqueue erinnert, und führt dann eine Stoßbewegung aus.

Sayed Abu Farkhi sieht Rot

Eine Szene, die als Nachahmung eines Gewehrschusses interpretiert wurde. Es gibt jedoch auch eine andere Lesart. Abu Farkhi soll seine Tore gewöhnlich feiern, indem er einen Billard- oder Snookerspieler mit einem Queue nachahmt. Einen ähnlichen Jubel hatte er zuvor bereits bei seinem Klub Maccabi Tel Aviv gezeigt.

La Repubblica beschreibt die Geste ebenfalls als Nachahmung eines Billardstoßes, weist jedoch darauf hin, dass manche Internetnutzer darin die Darstellung einer Schusswaffe sahen. Wie auch immer: Der bulgarische Schiedsrichter Georgi Kabakov ahndete die Aktion mit der zweiten Gelben Karte.

Eine Jubelgeste, die geopolitische Spannungen neu entfacht

Abu Farkhi war bereits vier Minuten zuvor verwarnt worden: Gelb-Rot also und Platzverweis. Das Regelwerk der IFAB sieht insbesondere dann eine Verwarnung vor, wenn ein Jubel als provozierend, verspottend oder aufhetzend eingestuft wird. Der Text sagt jedoch nicht, dass die Nachahmung einer Waffe automatisch eine Gelbe Karte nach sich zieht: Die Sanktion hängt von der Einschätzung des Schiedsrichters und der Bewertung der Geste ab.

In Unterzahl verloren die Israelis am Ende mit 1:3, nachdem Österreich in den Schlussminuten noch zweimal getroffen hatte. Über das Ergebnis hinaus war es also die Interpretation einiger Sekunden des Torjubels, die vor dem Hintergrund eines besonders sensiblen geopolitischen Kontexts eine internationale Kontroverse auslöste.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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