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·28. Februar 2026

Rückkehr nach München: Bayern-Boss lockt Müller mit konkretem Posten

Artikelbild:Rückkehr nach München: Bayern-Boss lockt Müller mit konkretem Posten

Rückkehr nach München? Bayern-Präsident Herbert Hainer lockt Thomas Müller mit einem konkreten Posten heim Rekordmeister – nennt aber ein klares Hindernis.

Beim FC Bayern ist es mehr als nur ein schöner Brauch, dass große Namen nach ihrer aktiven Karriere in verantwortungsvolle Rollen zurückkehren. Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge – die Geschichte des Rekordmeisters ist eng mit ehemaligen Spielern verknüpft, die später in der Führungsetage das Gesicht des Klubs prägten. Nun rückt die nächste Generation in den Fokus.


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Bayern-Präsident Herbert Hainer hat im Gespräch mit der tz einen prominente Namen ins Spiel gebracht: Thomas Müller. Müller ist eine absolute Identifikationsfiguren des Vereins, kennt den Klub in- und auswendig, und genießt enorme Strahlkraft – weit über München hinaus.

Interessant: Neben Müller traut Hainer auch Philipp Lahm solch eine Rolle zu.

Müller steht aktuell noch bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag, doch sein Karriereende rückt näher. Lahm hingegen hat seine aktive Laufbahn längst beendet und bereits Erfahrungen im organisatorischen Bereich gesammelt, unter anderem als Turnierdirektor der EURO 2024. Für Hainer sind beide grundsätzlich vorstellbar als künftige Präsidenten des FC Bayern.

Hainer bremst Erwartungen: „…dann wird es schwierig“

Doch der 71-Jährige dämpfte zugleich überzogene Erwartungen. Er verwies auf ein zentrales Hindernis, das häufig unterschätzt wird: die wirtschaftliche Dimension. „Wenn ein Fußballer 20 Millionen im Jahr verdient hat und nun sechs Tage die Woche für einen Bruchteil davon arbeiten soll, wird es schwierig“, erklärte Hainer.

Damit spricht er einen sensiblen Punkt an. Eine Führungsrolle beim FC Bayern ist mit enormer Verantwortung, hoher zeitlicher Belastung und permanenter öffentlicher Aufmerksamkeit verbunden – finanziell jedoch nicht annähernd vergleichbar mit den Spitzengehältern aus aktiven Profizeiten. Der Schritt vom Topverdiener auf dem Rasen zum Funktionär im Verein ist daher nicht nur eine sportliche oder emotionale, sondern auch eine persönliche und wirtschaftliche Entscheidung.

Hainer macht damit klar: Der Wunsch nach ehemaligen Spielern in Spitzenpositionen ist vorhanden. Doch es braucht mehr als nur Vereinsliebe und Strahlkraft. Es geht um langfristige Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – unabhängig vom Gehaltszettel.

Ob Müller oder Lahm eines Tages tatsächlich an die Spitze des Vereins rücken, bleibt somit offen.

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