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·17. Februar 2026

Ryerson, Guirassy, Traumstart! BVB legt in den Play-offs gegen Atalanta vor

Artikelbild:Ryerson, Guirassy, Traumstart! BVB legt in den Play-offs gegen Atalanta vor

Der BVB landet einen wichtigen Teilerfolg in den Play-offs der Champions League. Im Hinspiel schlugen die Dortmunder vor heimischer Kulisse Atalanta souverän mit 2:0. Julian Ryerson und Serhou Guirassy brachten ihre Farben früh auf die Siegerstraße.

Für das Play-off-Hinspiel in der Chanpions League musste Niko Kovac gezwungenermaßen in der Abwehr umbauen. Nico Schlotterbeck, der auch schon beim jüngsten 4:0 gegen Mainz gefehlt hatte, musste erneut passen. Zudem fiel auch Niklas Süle verletzungsbedingt aus, dafür gab der 18-jährige Luca Reggiani sein Debüt in der Königsklasse. Atalanta-Coach Raffaele Palladino musste in Charles de Ketelaere und Giacomo Raspadori auf zwei wichtige Offensivakteure verzichten, in der Abwehr bekamen es die Dortmunder in Sead Kolasinac mit einem Ex-Schalker zu tun. 


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BVB erwischt Traumstart – Guirassy mit Tor und Vorlage

Der BVB erwischten einen Traumstart: Keine drei Minuten waren von der Uhr, als Julian Ryerson perfekt für Serhou Guirassy servierte, der sich auf Höhe des zweiten Pfostens vom Gegner löste und zum frühen 1:0 einnickte. Nach seinem sensationellen Vorlagen-Viererpack am vergangenen Freitag legte Ryerson damit die letzten fünf Dortmunder Tore auf. Die Hausherren legten eine druckvolle Anfangsphase hin und schnürten den Gegner in dessen Hälfte ein. Atalanta brauchte etwas, um einen Fuß in die Tür zu kriegen, hatte dann aber nach 21 Minuten eine erste vorzeigbare Torannäherung, die Daniel Svensson aufmerksam zunichte machte. 

In der Folge wurden die Bergamaschi zunehmend wacher in den Zweikämpfen, pressten Dortmund höher und zeigten zumindest Ansätze von gelungenem Kombinationsspiel. Den Zuschauern in Dortmund bot sich ein intensives Fußballspiel, in dem Chancen aber Mangelware waren. Felix Nmecha versuche es mal per Direktabnahme aus der Distanz, blieb dabei aber in der Mauer hängen (33.). Dann trat Ryerson wieder in Aktion, diesmal servierte der Norweger eine Freistoßflanke perfekt auf Waldemar Anton, der sträflich unbedrängt drüberköpfte (41.). Wenige Augenblicke später wurde Guirassy rechts von Nmecha in Szene gesetzt. Im Strafraum angekommen, legte der Torjäger im perfekten Moment auf den mitgelaufenen Maximilian Beier quer, der zur 2:0-Pausenführung einschob (42.). 

Italiener zahnlos: Dortmund verteidigt Bergamo konsequent weg

Nach der Pause zog sich der BVB erst einmal etwas zurück und überließ den Spiel den Italienern, die aber nicht allzu viel mit dem Ball anzufangen wussten. In den Minuten nach der Pause war auch Schiedsrichter Serdar Gozubuyuk im Blickpunkt, weil im einen Strafraum Guirassy zu Boden ging (47.) und im anderen Sechzehner Waldemar Anton Trikot-Tauziehen mit dem Gegner spielte (56.). In beiden Fällen entschied sich der niederländische Unparteiische gegen einen Elfmeterpfiff. Atalanta kam derweil auch deswegen kaum zum Zug, weil Dortmund weiterhin sehr giftig im Gegenpressing agierte und das Tempo hochhielt. Mit Ausnahme von Julian Brandt, der infolge einer Ecke aus dem Rückraum verzog (67.), ergaben sich aber auch für den BVB kaum noch Torchancen. Es war ein Spiel und besonders eine zweite Halbzeit, die vor allem von intensiven Zweikämpfen bestimmt wurde. Mit Anbruch der Schlussphase zog sich der Bundesligist merklich zurück und verteidigte aus einer tieferen Staffelung heraus. Den Gästen aus Bergamo war damit der Zahn gezogen, die Bergamaschi fanden keine Lösungen mehr und mussten sich am Ende leistungsgerecht mit 0:2 geschlagen geben. Damit muss La Dea das Rückspiel am kommenden Mittwoch (18:45 Uhr) mit mindestens zwei Toren Abstand gewinnen, um noch auf den Achtelfinal-Zug in der Champions League aufzuspringen.

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