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·21. August 2026
Said El Mala erklärt seine Entscheidung: „Da kannst du nur schwer Nein sagen“

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Simon Bartsch
21 August, 2026
Das kurze Video von Said El Mala verfehlte seine Wirkung nicht. Der Kölner Youngster deutete gegen 19 Uhr seinen Abschied beim FC an, eine El-Mala-Finte, die sich in den Verbleib verwandelte und zum krönenden Abschluss mit der Vertragsverlängerung einen Volltreffer landete. Gegenüber fc.de erklärte der Youngster auch seine Beweggründe.
Lesedauer: 6 Minuten
Said El Mala bleibt beim FC
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Mit einem Paukenschlag ist das Tauziehen um Said El Mala zu Ende gegangen. Lange wurde über einen Abschied spekuliert und auch der 19-Jährige hat mit der Familie offenbar lange beraten. Zwar gab sich der Youngster nach außen locker, doch ganz offensichtlich hat es in dem Spieler und den Angehörigen gearbeitet. „Meine Eltern haben die letzten Wochen kaum richtig gearbeitet, hatten nur mit mir zu tun. Das weiß ich sehr zu schätzen. Dafür bin ich dankbar“, sagte El Mala nun im Interview auf der Vereins-Homepage. „Wir haben wenig geschlafen, uns viele Gedanken gemacht. Jetzt bin ich glücklich, dass es endlich vorbei ist.“ Denn die Situation war lange unklar. Auch, weil sich Verein und Spieler nicht final bekannten. Das Abwägen war auf beiden Seiten groß, die Chancen auch – und das jeweils auf sportlicher und wirtschaftlicher Ebene. So soll sich El Mala mit dem BVB bereits einig gewesen sein.
Doch nun ist das letzte Kapitel für diesen Sommer geschrieben. „An dem Tag, an dem ich wusste, dass es zu Stande kommt, war ich schon nervös“, verrät der Spieler. „Ich bin extrem glücklich den Weg hier weiterzugehen.“ Das Glück teilt El Mala mit vielen Fans, die nicht alle mit dem Verbleib gerechnet haben. Selbst nach der Absage des BVB hielten sich weiter Gerüchte. RB Leipzig hatte bekanntlich ein Angebot vorbereitet. Doch den Zuschlag hat nun der FC erhalten, der ohnehin die Hand auf dem Deal gehabt hat. „Kess kam auf mich zu und hat gesagt: ,Bleib hier, mit der Nummer 10′. Da kannst du eigentlich nur schwer Nein sagen, hier beim FC mit der Nummer 10 zu spielen, die sehr sehr legendär ist“, so El Mala. „Das war natürlich ein Teil der Gespräche. Jetzt hat es endlich geklappt.“ El Mala wird also künftig mit der besonderen Nummer auflaufen, die in Köln schon Spieler wie Wolfgang Overath, Pierre Littbarski und Lukas Podolski getragen haben.
Letzterer schaltete sich offenbar während der Unterschrift am Geißbockheim zu und forderte den Spieler auf, die „Nummer mit stolz zu tragen“. „Ich habe geliebt, wie Poldi gespielt hat und sehe mich da auch so ein bisschen drin“, so El Mala. „Ich trag die Nummer mit stolz und weiß, was es heißt, die Nummer beim 1. FC Köln zu tragen.“ Und der FC wartet noch mit einer besonderen Aktion auf. Fans, die sich bereits ein El-Mala-Trikot mit der Nummer 13 besorgt haben, können dieses nun gegen eins mit der Nummer 10 umtauschen.
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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.
Der 19-Jährige unterschrieb gemeinsam mit Bruder Malek El Mala 2024 bei den Geißböcken, wurde aber zunächst an Viktoria Köln zurück verliehen. 2025 wechselten die beiden Brüder die Rheinseite. Während Malek in der Reserve zum Einsatz kam, feierte Said ein beeindruckendes Bundesliga-Debüt mit 13 Saison-Toren.
Der Youngster hat im August seinen Vertrag verlängert. Der neue Kontrakt erhält keine Ausstiegsklausel und gilt bis 2031. Zumindest in der kommenden Saison wird El Mala beim FC das Trikot mit der Nummer 10 tragen. Im kommenden Sommer dürfte es aber wieder einen Transferpoker geben.







































