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·3. Oktober 2026
Sané müsste laut Littbarski „schon viel passieren“ lassen

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Pierre Littbarski hat seine Einschätzung zu Leroy Sanés Nationalmannschaftszukunft deutlich verschärft. Noch im Sommer verteidigte der Weltmeister von 1990 den Offensivspieler, inzwischen sieht er eine Rückkehr nur noch unter besonderen Umständen. Grund dafür sind vor allem Sanés Lage bei Galatasaray und die wachsende Konkurrenz im DFB-Kader.

Leroy Sané von Galatasaray Istanbul wird am 9. September 2026 im Estádio José Alvalade von Issa Doumbia unter Druck gesetzt. Die beiden duellieren sich am ersten Spieltag der Ligaphase in der Champions League 2026/27 zwischen Sporting CP und Galatasaray. (Carlos Rodrigues / Getty Images Europe via Getty Images)
Nach dem 7:1 gegen Curaçao hatte Pierre Littbarski Leroy Sané noch ausdrücklich gelobt, obwohl dieser als einziger deutscher Offensivspieler ohne Scorerpunkt blieb. „Ich bin immer ein Kritiker von Leroy Sané gewesen, aber gegen Curaçao fand ich auch ihn gut“, sagte Littbarski damals. Er sprach sogar von einer Leistung, „auf die man aufbauen kann“.
Im Interview mit „ran“ klingt das inzwischen anders. „Ich glaube, es wird für den Jungen schwierig, zurückzukommen. Der ist aktuell nicht mal Stammspieler bei Galatasaray. Also da müsste schon viel passieren“, erklärte Littbarski. Der Tonwechsel innerhalb weniger Monate zeigt, wie schnell sich die Bewertung eines Nationalspielers ändern kann, wenn der Kluballtag nicht mitspielt.
Erschwerend kommt für Sané hinzu, dass sich die Auswahlmöglichkeiten von Bundestrainer Jürgen Klopp auf den Außenpositionen deutlich vergrößert haben. Littbarski nennt neben Derry Scherhant, Lennart Karl und Serge Gnabry auch Said El Mala, Kevin Schade und Karim Adeyemi als Alternativen. Besonders Adeyemis Auftritt gegen Serbien hat ihn überzeugt: „Adeyemi dagegen war sehr gut. Da hat er mich überrascht, weil er auch sehr engagiert war.“
Wer sich einen Überblick über die aktuellen Planungen verschaffen will, findet in der aktuellen Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft einen guten Ausgangspunkt. Für Sané bedeutet die breite Konkurrenz, dass er sich zunächst bei Galatasaray zurück in die Stammformation spielen muss, bevor eine Rückkehr überhaupt realistisch wird.
Die Fakten im Überblick:







































