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·23. Februar 2026
"Schädlich für den Fußball": Aue-Boss verurteilt Platzsturm

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Für rund 15 Minuten musste das Derby zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus am Sonntagnachmittag unterbrochen werden, nachdem rund 40 Auer Fans den Platz gestürmt hatten. Präsident Thomas Schlesinger verurteilt die Vorkommnisse.
Es waren unschöne Szenen, die sich kurz nach der Pause im Erzgebirgsstadion abspielten: Teilweise vermummte Auer-Anhänger liefen nach Provokationen der Energie-Fans einmal quer über den Platz in Richtung Gästeblock, wurden aber von der Polizei zurückgedrängt und traten dann schnell den Rückzug an.
"Da sind wir uns, denke ich, alle einig, dass so etwas nicht ins Stadion gehört, das ist schädlich – nicht nur für den Fußball, sondern auch für den FC Erzgebirge Aue", verurteilt Präsident Thomas Schlesinger den Platzsturm gegenüber der "Freien Presse". Und weiter: "Das sind Dinge, die nicht auf den Fußballplatz gehören und nicht zum FCE gehören."
Ärgerlich war der Platzsturm aus Sicht der Veilchen auch deshalb, weil Aue nach der Pause gut im Spiel war und durch die Spielunterbrechung dann aus dem Tritt gebracht wurde. Schlesinger betonte aber, dass er diesen Aspekt "nicht so extrem gesehen" habe und die Unterbrechung auch nicht "spielentscheidend" gewesen sei. Die Sachsen müssen nun mit einer hohen Geldstrafe des DFB rechnen.
Dass die Partie für gleich 15 Minuten unterbrochen wurde, daran übte etwa Kapitän Martin Männel Kritik. Bei "MagentaSport" vertrat er die Auffassung, dass auch eine kürzere Unterbrechung ausgereicht hätte. Letztlich ging es aber darum, die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Daher wartete die Polizei zunächst ab, ehe sie wieder grünes Licht gab. Nach Wiederanpfiff blieb es dann – abgesehen von einem Pyro-Wurf auf das Spielfeld aus dem Auer Block kurz vor Abpfiff – ruhig. Auch nach Spielende kam es zu keinen weiteren Vorfällen.









































