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·19. September 2026

Schafft der ,,Klose-Club“ den Aufstieg?

Artikelbild:Schafft der ,,Klose-Club“ den Aufstieg?
Artikelbild:Schafft der ,,Klose-Club“ den Aufstieg?

Wenn der 1. FC Nürnberg am Samstagmittag ins Auswärtsspiel der 2. Bundesliga beim Karlsruher SC geht, tut er das mit 15 Treffern und der geteilt besten Offensivleistung der Liga. Die Nürnberger sind mit Trainer und Weltmeister Miroslav Klose (48) auf die Aufstiegsränge geklettert – aber reicht ihr Potenzial?

Die Zahlen sprechen in jedem Fall dafür. Der 1. FC Nürnberg geht ungeschlagen in das Duell beim KSC.


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Schafft der ,,Klose-Club“ den Aufstieg?

  • „Der Club“ ist mit 15 eigenen Treffern das offensivstärkste Team der 2. Liga – zusammen mit dem hoch eingeschätzten VfL Wolfsburg und Tabellenführer Hertha BSC.
  • 13 Punkte aus den ersten fünf Spielen sind ein neuer Startrekord in der 2. Bundesliga für den 1. FC Nürnberg.
  • Mohamed Ali Zoma (22) vom 1. FC Nürnberg ist mit fünf Treffern neben Felix Klaus vom fränkischen Erzrivalen SpVgg Greuther Fürth, den der FCN am zweiten Spieltag mit 4:2 am Ronhof in die Schranken verwies, der erfolgreichste Torschütze der 2. Liga.
  • Klose und FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou holten den in Italien geborenen Stürmer aus der dritten italienischen Liga bei Albino Leffe.
  • Inzwischen ist er der Transfer-Hotspot des 1. FC Nürnberg, mit einem geschätzten Marktwert von acht Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de).

Zoma-Verbleib „ein Zeichen von Aufbruch“

Dass er über den Transfer-Sommer hinaus in Nürnberg blieb, war ein starkes Signal an die Mannschaft.

„Ein Zeichen von Aufbruch an die Anhänger“, wie der geschätzte Kollege Torsten Rumpf am Mittwoch in SPORT BILD in einer Analyse zum 1. FC Nürnberg schrieb, „das sorgt für eine Euphorie, von der die Mannschaft die ganze Saison profitieren kann.“

Er ist auch deshalb sicher: „Seit sieben Jahren ist der FCN zweitklassig. Diese Leidenszeit endet 2027.“

  1. Sieben Jahre verbrachte übrigens auch der 2018 abgestiegene Bundesliga-Traditionsverein Hamburger SV in der 2. Liga.

Aufbruchsstimmung, Ungeschlagen-Serie – im traditionell hektischen Umfeld des 1. FC Nürnberg muss man diese Faktoren allesamt mit Vorsicht genießen.

Ein Argument dafür, dass der „Club“ den Aufstieg nicht schafft, wäre die Erfahrung.

  1. Nürnberg stellt mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren das jüngste Team der 2. Liga – vor dem 1. FC Kaiserslautern (23,7 Jahre) und Hertha BSC (24).

Das muss aber in Nürnberg wie immer nichts heißen.

Trainerlegende Heinz Höher († 2019) stieg mit einer jungen „Club“-Elf 1985 und nach einer Spielermeuterei im Oktober 1984 (siehe Fussballdaten.de exklusiv) noch in die Bundesliga auf.

  1. Zu den „jungen Wilden“ beim FCN gehörten u. a. der erst 17-jährige Stefan Reuter, Hans Dorfner (18), Roland Grahammer und Dieter „Eckes“ Eckstein (beide 20).
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