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·26. August 2026
Schalke braucht Millionen: Wird es jetzt bei Sylla ernst?

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Die Zukunft von Moussa Sylla beim FC Schalke 04 bleibt offen. Nach dem Pokalsieg in Halle vermied der S04-Stürmer ein klares Bekenntnis zu den Königsblauen.
Beim FC Schalke 04 könnten die letzten Tage der Transferperiode noch einmal spannend werden. Im Mittelpunkt steht Moussa Sylla. Der 26 Jahre alte Angreifer gilt als einer der wichtigsten Verkaufskandidaten der Königsblauen – und ließ seine Zukunft nach dem 5:2-Erfolg im DFB-Pokal beim Halleschen FC bewusst offen.
Sportlich lieferte Sylla trotz eines schwierigen Starts Argumente für sich. Nachdem er zunächst zwei gute Möglichkeiten ausgelassen hatte, war er später entscheidend am Weiterkommen beteiligt. Am Ende standen ein Treffer und zwei Vorlagen für den malischen Nationalspieler zu Buche. Zum Spiel erklärte Sylla gegenüber der „WAZ“: „So ist der Pokal“. Anschließend ergänzte er: „Jedes Spiel ist schwierig und du musst immer alles geben. Wir sind glücklich über den Sieg.“
Deutlich zurückhaltender reagierte der Stürmer dagegen auf die Frage nach seiner Zukunft auf Schalke. Ein eindeutiges Bekenntnis zu einem Verbleib über den Deadline Day hinaus gab Sylla nicht ab. Stattdessen verwies er auf die Verantwortlichen des Vereins: „Der Rest ist nicht meine Sache. Da musst du mit dem Verein sprechen.“
Für Schalke ist die Personalie vor allem aus wirtschaftlicher Sicht relevant. Der Bundesliga-Aufsteiger benötigt noch Transfereinnahmen, um seine finanziellen Ziele zu erreichen. Sportvorstand Frank Baumann hatte bereits vor einigen Wochen erklärt: „Die Sommer-Transferphase läuft noch bis zum 1. September, deswegen ist es auch sehr wahrscheinlich, dass wir noch einen größeren Abgang brauchen, um unsere wirtschaftlichen Ziele zu erreichen“.
Ein millionenschwerer Verkauf Syllas könnte dabei entscheidend helfen. Bereits im Winter stand ein Wechsel zum New York City FC im Raum. Die Königsblauen hätten damals knapp sechs Millionen Euro einnehmen können, der Transfer platzte jedoch.
Sollte Sylla diesmal tatsächlich gehen, entsteht allerdings eine neue Baustelle. Trotz der benötigten Einnahmen müsste Schalke voraussichtlich noch einen kostengünstigen Ersatz für die Offensive verpflichten. Viel Zeit bleibt dafür nicht: In Deutschland endet die Transferperiode am 1. September.
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