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·18. Februar 2026
Schick-Doppelschlag! Leverkusen-Revanche gegen Olympiakos gelingt

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·18. Februar 2026

Bayer 04 Leverkusen spielte am Mittwochabend in der UEFA Champions League auswärts bei Olympiakos. In Griechenland standen sich beide in der Ligaphase schon gegenüber, damals gewann Piräus mit 2:0 und schockte die Werkself.
Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand wollte jetzt natürlich die Revanche und hat zuletzt in der Bundesliga auch das ein oder andere Ausrufezeichen setzen können, wenngleich noch die letzte Konstanz fehlt. Die Marschroute für das Spiel in Griechenland war aber klar, Leverkusen wollte die hohe Intensität mitgehen und dabei nicht zu viele Räume offenbaren.
Es war direkt zu Beginn schon eine intensive Partie. Olympiakos versuchte die Werkself früh unter Druck zu setzen und somit hohe Ballgewinne zu provozieren. Leverkusen wirkte aber wacher als im Spiel in der Ligaphase und schaffte es, nicht in die Fallen der Griechen zu tappen. Es dauerte aber eine Viertelstunde, ehe Bayer Leverkusen so langsam die Kontrolle übernahm. Einmal scheiterte Patrik Schick, einmal Ernest Poku, hier hätte gut und gerne die Führung fallen können. Nach 25 Minuten war Janis Blaswich dann mal im Einsatz, konnte sich gegen einen Abschluss von Gelson Martins mal auszeichnen.
Das machte Bayer wütend. Ibrahim Maza traf die Latte, da war ein Tzolakis-Einfluss aber noch mitentscheidend. Und auch kurz danach hätte Leverkusen beinahe getroffen, doch ein Poku-Abschluss aus guter Position war nicht präzise genug. Kurz vor der Pause gab es eine größere Unterbrechung aufgrund einer Kopfverletzung bei den Griechen. Wenig später ging die Platzwunde wieder auf, Olympiakos war in Unterzahl und traf zum 1:0. Ein Kopfball von El Kaabi war es, der Leverkusen schockte. Da sah die Abwehr gar nicht gut aus. Es gab allerdings noch eine Abseitsüberprüfung und das Tor zählte nicht, Glück gehabt. Bis zum Pausenpfiff gab es dann keine große Chance mehr in Piräus.

Foto: Getty Images
Nach der Pause hatte Leverkusen mehr Ballbesitz und schaffte es, das Spiel zu bestimmen. Olympiakos setzte zwar Nadelstiche, aber das Pendel schlug deutlich mehr in Richtung der Werkself aus. Nach einer knappen Stunde belohnte sich der Gast aus Leverkusen auch. Nach einem klugen Poku-Pass tauchte Schick frei vor Tzolakis auf und der Stürmer schob den Ball cool vorbei am Torhüter zur Führung. Und es dauerte nur zwei Minuten, ehe Schick nachlegen konnte. Im Anschluss an eine Grimaldo-Hereingabe köpfte er den Ball eiskalt ein.
Leverkusen schaffte es jetzt umso mehr, die Konter von Olympiakos in Schach zu halten. Auch die ruhenden Bälle wurden mehr und mehr ungefährlich. Bayer war defensiv deutlich stabiler als im Spiel in der Ligaphase und das merkte man auch. Eine wirkliche Druckphase kam nicht mehr zustande und Leverkusen brachte den Sieg mit zwei Toren Vorsprung am Ende über die Zeit.









































