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·24. August 2026

Schiedsrichter Martin Petersen pfeift den FC in Würzburg – und es gibt gute und schlechte Erinnerungen

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Simon Bartsch

24 August, 2026

Schiedsrichter Martin Petersen pfeift am Montag die Pokal-Begegnung des 1. FC Köln bei den Würzburger Kickers. Die Bilanz ist ausgeglichen. Die Erinnerungen an den Unparteiischen sind aber nicht nur gute. Das gilt aber auch für Würzburg.

Mit dem Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers startet für den FC die neue Saison. Die Begegnung wird um 18 Uhr angepfiffen (Im Liveticker bei come-on-fc.com). Schiedsrichter ist Martin Petersen.

Martin Petersen pfeift den 1. FC Köln gegen Würzburg (Foto: Maja Hitij/GettyImages)

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Die Matchwinner waren Torschütze Linton Maina, vor allem aber Torwart Marvin Schwäbe. Der Kölner Keeper avancierte in einem packenden, wenn auch nicht hochklassigen, Spiel gegen den VfL Wolfsburg, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, zum Punktegarant. Gleich mehrfach rettete Schwäbe in höchster Not und damit den knappen 1:0-Sieg über die Zeit. Wenn es nach den Gastgebern gegangen wäre, hätte es aber gar nicht so spannend sein müssen. Denn dann hätten die Kölner mit einem komfortablen Vorsprung die Schlussphase bestreiten können. Doch zum einen verwehrte der Schiedsrichter den erhofften Elfmeter, zum anderen ist ohnehin nicht gesagt, dass die Geißböcke diesen auch verwandelt hätten. Ausgerechnet der Ex-Kölner Yannick Gerhardt hatte Tom Krauß zu Fall gebracht. Sowohl der Pfiff als auch ein Protest aus dem Kölner Keller blieben aus. Da der FC die wichtigen Zähler einfuhr, hielt sich der Protest in Grenzen.

Würzburg verliert im Elfmeterschießen

Schiedsrichter war zu Beginn des Jahres Martin Petersen. Und der Unparteiische pfeift am Montagabend die Begegnung der Kölner gegen Würzburg. Es ist nicht die erste Pokal-Begegnung, die der FC mit dem Unparteiischen hat. Die Erinnerung ist ebenfalls nicht die beste. Allerdings hatte Petersen da relativ wenig mit zu tun. Vielmehr sorgte eine erstaunlich schwache Leistung für die unvergessene 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken im Oktober 2019. Trainer des Drittligisten war damals Dirk Lottner. Insgesamt ist die Bilanz unter dem Referee ausgeglichen. Sechs Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber. Dazu spielte der FC unter Petersen drei Mal unentschieden. Vier Mal leitete der 41-Jährige Begegnungen mit Würzburger Beteiligung. Zwei Mal gewannen die Kickers, ein Spiel ging verloren, eins endete demnach mit einem Remis. Die Pleite war aber besonders bitter, zudem noch im Pokal.

Denn Würzburg unterlag vor zwei Jahren erst im Elfmeterschießen der TSG Hoffenheim, Petersen leitete die Partie unaufgeregt und unauffällig. Die Kölner haben aber auch gute Erinnerungen an den Schiedsrichter. Denn Petersen verhalf den Geißböcken aus Frankfurter Sicht zu einem unberechtigten Punkt. Im Duell bei der Eintracht erzielte Jan Thielmann damals den späten Ausgleich. Fünf Minuten dauerte die Überprüfung, bis der Unparteiische den Treffer gab. Florian Dietz sollte Torhüter Kevin Trapp beim Schuss die Sicht genommen haben. „Es ist irgendwo eine Behinderung. Man kann das schon so sagen, dass er in der Sicht des Torwarts steht. Dann hätte es weggenommen werden können“, sagte der damalige FC-Coach Steffen Baumgart anschließend.

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