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·8. August 2026

Schiri-Boss Knut Kircher warnt: Der VAR darf nicht noch kleinteiliger werden

Artikelbild:Schiri-Boss Knut Kircher warnt: Der VAR darf nicht noch kleinteiliger werden

Bild: Reinaldo Coddou H./Getty Images

Bei der Weltmeisterschaft wurden mehrere Regeländerungen getestet, die teilweise auch in der Bundesliga gelten sollen. Schiedsrichter-Chef Knut Kircher warnt allerdings davor, dem Video-Assistenten immer weitere Aufgaben zu übertragen.


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Bei der WM durfte der VAR unter anderem bei offensichtlich falschen Eckballentscheidungen und unberechtigten Gelb-Roten Karten eingreifen. Gegenüber Sport1 machte Kircher deutlich, dass nicht jede Neuerung automatisch übernommen werden sollte. Der Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH möchte verhindern, dass der Videobeweis noch stärker in den Spielfluss eingreift. Der VAR dürfe nicht zu kleinteilig eingesetzt werden.

Kircher will klare Grenzen für den VAR

Grundsätzlich soll der Video-Assistent weiterhin vor allem klare und offensichtliche Fehlentscheidungen korrigieren. Werden die Zuständigkeiten immer weiter ausgedehnt, drohen zusätzliche Überprüfungen und längere Unterbrechungen.

Bei Gelb-Roten Karten hält Kircher eine Kontrolle eher für nachvollziehbar, da eine falsche zweite Verwarnung einen erheblichen Einfluss auf das Spiel nehmen kann. Wesentlich zurückhaltender fällt seine Haltung gegenüber der Überprüfung von Eckbällen aus.

Für die Bundesliga kommt es nun darauf an, einen vernünftigen Mittelweg zu finden. Neue technische Möglichkeiten können Fehlentscheidungen reduzieren. Sie sollten aber nicht dazu führen, dass immer mehr Szenen nachträglich überprüft und Entscheidungen auf dem Platz zunehmend entwertet werden.

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