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·27. August 2026
Schlechter Saisonstart: H96-Patron meldet sich zu Wort

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Hannover 96 steht nach zwei Niederlagen zum Saisonstart früh unter Druck. Nun äußert sich Vereinspatron Martin Kind zur Lage und stärkt Trainer Christian Titz demonstrativ den Rücken.
Hannover 96 ist denkbar schlecht in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Nach zwei Niederlagen stehen die Niedersachsen noch ohne Punkt da. Trotzdem stellt sich Martin Kind demonstrativ hinter Trainer Christian Titz und hält am großen Ziel fest.
Nach dem 1:3 bei Energie Cottbus und dem anschließenden 0:1 gegen den VfL Wolfsburg ist die Stimmung rund um die Mannschaft angespannt. Vor allem Titz steht nach den misslungenen ersten Auftritten im Fokus. Von einer Trainerdiskussion will Kind allerdings noch nichts wissen.
Beim „NP-Anstoß“ sprach der 96-Patron dem Coach eine klare Jobgarantie aus. Titz soll Hannover weiterhin in Richtung Bundesliga führen. Damit setzt Kind ein bewusstes Zeichen, erhöht aber auch den Druck. „Unser Ziel ist der Aufstieg. Wir haben noch immer eine teure Mannschaft und auch recht gute Entscheidungen getroffen. Das muss sich jetzt bestätigen.“, so Kind.
Auch Sportgeschäftsführer Jonas Boldt und Sportdirektor Ralf Becker genießen laut Kind weiterhin das Vertrauen. Der 82-Jährige sieht trotz des Fehlstarts keinen Grund, die grundsätzliche Ausrichtung infrage zu stellen.
Für zusätzlichen Druck sorgt allerdings die Kaderplanung. Trainer Titz hatte bereits vor Saisonbeginn Verstärkungen gefordert. Mit Davie Selke wurde zuletzt ein erfahrener Stürmer gehandelt, der Transfer scheiterte bislang jedoch vor allem an den finanziellen Rahmenbedingungen. Kind erklärte, dass eine Verpflichtung aktuell nicht realistisch sei. Erst bei einem möglichen Abgang von Benjamin Källman könnte sich die Situation verändern.
Nun muss Hannover sportlich liefern. Nach zwei Spieltagen ist der Rückstand auf die Aufstiegsplätze zwar noch überschaubar, weitere Ausrutscher würden die Diskussionen aber unweigerlich verschärfen. Beim kommenden Auswärtsspiel in Darmstadt steht Titz deshalb bereits vor einer wichtigen Bewährungsprobe.







































