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·15. Februar 2026

"Schlimm für den Fußball": Fürther Ärger über den VAR

Artikelbild:"Schlimm für den Fußball": Fürther Ärger über den VAR

Trotz einer guten Leistung ging die SpVgg Greuther Fürth am Samstagnachmittag als Verlierer vom Platz. 0:1 hieß es am Ende in Kaiserslautern, besonders eine Szene stand aber im Mittelpunkt.

"Dann hatte der Videoschiedsrichter eine Idee"

In der 49. Minute jubelten die Fürther über den vermeintlichen Ausgleich durch einen schönen Schuss von Paul Will. Nach einem Eingriff vom Videoschiedsrichter, entschied das Schiedsrichterteam aber auf Offensivfoul von Branimir Hrgota. "Ich bin sauer, weil wir haben ein Tor geschossen haben und dann hatte der Videoschiedsrichter eine Idee. Der Schiedsrichter sagt, er pfeift ein klares Foul, aber ob das eine klare Fehlentscheidung ist, sodass der Videoschiedsrichter eingreifen muss, das glaube ich nicht", schimpfte dieser auf der Vereinshomepage.


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Auch Heiko Vogel war auf der Pressekonferenz genervt, wollte seine Kritik aber vor allem an den Videoschiedsrichter im Allgemeinen richten. Ihm fehle die Linie bei den Eingriffen. Wenn diese erkennbar wäre, sei es ok. "Aber einmal ist es so, dann ist es so, einmal greift er nicht ein, dann war es eine klare Fehlentscheidung, dann war es keine klare Fehlentscheidung", ärgerte sich der Trainer. "Das finde ich schlimm für den Fußball", ergänzte der Übungsleiter.

"Sie lieben unseren Verein"

Mit der eigenen Mannschaft zeigte Vogel sich hingegen sehr zufrieden, trotz der Niederlage. "Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, es ist für mich nicht selbstverständlich, dass wir hier auf den Betzenberg kommen und da mit 65 Prozent Ballbesitz ein sehr dominantes Spiel absolvieren", so der Trainer. Die Chancen hätte man aber nutzen müssen. "Deswegen dürfen wir da auch nicht jammern", ergänzte der Übungsleiter. Trotz der Niederlage habe man "ein gutes Spiel gemacht".

Groß war die Enttäuschung bei Hrgota. "Das ist typisch, wenn du unten stehst, dass man dann auch die Chancen, die man hat, nicht nutzt, ich hatte noch einen Lattentreffer – sehr, sehr bitter", so der erfahrene Akteur. In der Tabelle bleibt das Kleeblatt damit auf dem letzten Tabellenplatz. "Wir müssen weiter so spielen und wenn wir weiter so spielen, muss sich das irgendwie drehen", ergänzte der Offensivspieler.

Leid tue ihm das vor allem für die Anhänger. "Man muss die Fans verstehen und sie verstehen uns auch, weil man sieht, dass wir es versuchen und kämpfen. Es ist für sie deshalb sehr bitter, weil sie lieben unseren Verein über alles", so der Führungsspieler. Aus der schwierigen Lage komme man "nur gemeinsam heraus". Die Anhänger würden das "überragend machen". Auf die Leistung werden die Fürther am kommenden Freitag aufbauen wollen. Dann geht es im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld.

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