Borussia Dortmund
·18. September 2026
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Nico Schlotterbeck ist zurück bei Borussia Dortmund. Der 26-Jährige will nach seiner langen Verletzungspause schnell wieder zu dem Führungsspieler werden, der er vorher war. Im Interview sagt Schlotterbeck über seine Rückkehr auf den Rasen: „Es ist ein schönes Gefühl. Vor allem hebt es auch meine Laune wieder an. Wenn ich verletzt bin, bin ich nicht der Bestgelaunteste. Deswegen freue ich mich extrem, wieder täglich auf dem Trainingsplatz zu stehen und vor allem auch Spiele bestreiten zu dürfen. Ich habe die Jungs auch sehr vermisst!“
Vor seinem Comeback am vergangenen Samstag gegen Paderborn überwog deshalb nicht die Nervosität, sondern die Euphorie: „Ich habe mich sehr gefreut. Mit dem Fußball gehen wir ja schon einer gewissen Sucht nach, und ich habe es vermisst, wieder vor den Fans zu spielen, in einem großen Stadion, wieder Spaß am Fußball zu haben. Deswegen war es diesmal gar keine Anspannung bei mir, sondern eher Vorfreude aufs Spiel.“
So groß die Freude über die Rückkehr bei Schlotterbeck ist, so hart hatte ihn die Verletzung getroffen, die er im WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste erlitten hatte. Der Innenverteidiger bezeichnete die Zeit direkt nach seinem Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft als „extrem hart“ und seine „bisher schwerste Zeit im Fußball“.
Während der langen Rehaphase im Juli und August, die er in großen Teilen gemeinsam mit dem ebenfalls verletzten BVB-Kapitän Emre Can (Kreuzbandriss) absolvierte, hatte Schlotterbeck vor allem ein Ziel vor Augen: „Ganz schnell zurückzukommen, um der Mannschaft wieder meinen Fußball und Stabilität zu geben“.
Von der bisherigen Performance der Borussen in der Saison 2026/27 zeigt sich der Defensivspieler begeistert: „Euphorie am Anfang der Saison zu haben, ist immer gut, weil das der Mannschaft viel mehr Selbstbewusstsein gibt. Wir sind gut in die Saison gestartet mit dieser tollen ersten Halbzeit gegen Hamburg. Das gibt auch den Fans direkt ein gutes Gefühl für die Saison. Wir haben in der Bundesliga drei von drei Spielen gewonnen und im DFB-Pokal und in der Champions League gewonnen. Es könnte schlechter laufen. Wir wollen jetzt auf dem Weg bleiben, dass wir sehr erfolgreich Fußball spielen.“
Schon am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart will Schlotterbeck mit seinen Schwarzgelben das nächste Ausrufezeichen setzen: „Wir bleiben hoffentlich im Flow! In Stuttgart werden wir auch mal etwas leiden müssen. Es ist eine ballorientierte Mannschaft, die das sehr gut macht. Letztes Jahr haben wir dort 2:0 gewonnen, aber wenn wir ehrlich sind, haben wir nicht so gut gespielt. Das wollen wir dieses Jahr ändern. Trotzdem zählt vor allem das Ergebnis. Wir sind mit einem guten Selbstvertrauen ausgestattet, haben gute Schlüsse aus dem letztem Jahr gezogen und haben einen guten Matchplan, um das Spiel dann hoffentlich zu gewinnen.“
Nach seinem Comeback im Trikot von Borussia Dortmund beginnt für Nico Schlotterbeck auch ein neues Kapitel in der deutschen Nationalmannschaft. Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hatte sich bereits während der Reha-Phase bei ihm gemeldet und berief ihn am Donnerstag in den Nations-League-Kader. Klopp habe Schlotterbeck in den direkten Gesprächen versichert, „auf jeden Fall“ mit ihm zu planen.
Der Bundestrainer hat den Dortmunder für die komplette Länderspielphase nominiert. „Ich freue mich total darauf. Es ist eine neue Ära, die er einleitet, und ich hoffe, eine erfolgreiche!“ Über seinen neuen Nationaltrainer sagt er: „Die Vita, die er hier in Dortmund und in Liverpool hat, ist richtig, richtig gut.“
Auch abseits des Fußballplatzes war Schlotterbeck zuletzt präsent, nämlich mit seiner ersten eigenen Modekollektion „Art Of Defense“. Von seinen Mannschaftskollegen beim BVB habe er dafür positives Feedback erhalten, berichtet er: „In der Kabine gab es gute Rückmeldungen! Ich habe Marcel Sabitzer, Emre Can und Alex Meyer ein ganzes Set geschenkt.“ Auch von Freunden und einigen Fans habe er positives Feedback bekommen.







































