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·5. Mai 2026

Schlusskonferenz: Die Minimalisten fordern Bayern oder PSG!

Artikelbild:Schlusskonferenz: Die Minimalisten fordern Bayern oder PSG!
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Mit dem ersten Torschuss der Partie hatte Arsenal in der 45. Minute auf 1:0 gestellt, Bukayo Saka staubte einen Schuss von Leandro Trossard, den Jan Oblak zu kurz abwehrte, zur Führung ab. Damit war Arsenal im Finale.

Schlusskonferenz: Die Minimalisten fordern Bayern oder PSG!

Der deutsche Coach der englischen Nationalmannschaft, Thomas Tuchel, dürfte auf der Tribüne diesen Treffer von Saka mit Wohlwollen aufgenommen haben…


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Die Monster-Rettung von Gabriel Jesus gegen Giuliano Simeone nach einem Patzer von Saliba rettete Arsenal das 1:0 (51.). Dieser Ball musste eigentlich im leeren Tor landen…

Nach 59 Minuten nahm Mikel Arteta bei Arsenal den Torschützen Saka für Martin Ödegaard vom Platz. Die Ausrichtung bei den Gastgebern wurde auch durch die Hereinnahme von Piero Hincapié für Riccardo Calafiori defensiver.

Simeone musste mehr Offensive wagen, er wechselte seinen Sohn Giuliano für Johnny Cardoso aus, zudem kam Alexander Sörloth für Robin Le Normand, Nahuel Molina ersetzte den blassen Ademola Lookman (58.).

2:1 stand es nach 60 Minuten nach Torschüssen.

„Wir haben eine enorme Aufgabe“, hatte Diego Simeone vor dem Spiel gesagt, „und wir werden alles geben.“

Riesenchance für Gyökeres

Das tat sein Team auch, ab der 65. Minute durfte auch Simeone tief durchatmen. Viktor Gyökeres verpasste aus Höhe des Elfmeterpunkts nach Linksflanke von Hincapié die Vorentscheidung.

  1. Dann verließ Antoine Griezmann für Aléx Baena den Platz, es war sein 120. und möglicherweise letztes Champions-League-Spiel.
  2. Den CL-Titel holte der französische Weltmeister von 2018 nie.
  3. Mit 0,95 vs. 0,19 lag der XGoals-Wert auch nach 75 Minuten im Niedrigbereich, die Torschussbilanz (2:1) blieb gleich.

Würde eine der gefürchteten Arsenal-Eckball-Varianten die Entscheidung bringen? Nein! In der 85. Minute brachte den Ball zwar von links gefährlich herein, aber Gabriel Jesus konnte den Header nicht gefährlich platzieren.

Jetzt standen auch die Arsenal-Reservespieler nahe der Coachingzone, wenige Minuten fehlten den Londonern noch zum ersten Champions-League-Finale seit 2006, damals 1:2 gegen den FC Barcelona in Paris.

Fünf Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt, es passierte nichts mehr außer ein paar Scharmützeln an der Seitenlinie, im jetzt heftigen Londoner Regen durfte um 21.57 Uhr Ortszeit gejubelt werden – Arsenal im Finale von Budapest!

„North London forever“ (The Angel) – Bei dieser Hymne bekam man im Dauerregen von London echte Gänsehaut. Das ist sie, die Magie der Champions League, des englischen Fußballs, die diesen Sport unkaputtbar macht.

„Man kann es sehen, was das alles für uns bedeutet“, sagte Matchwinner Saka bei Amazon Prime, „wir sind alle so glücklich.“

„Die beste Defensive in Europa wird gegen die Offensive spielen, egal, ob Bayern oder Paris“, sagte Ex-Bayernprofi Andreas Herzog anschließend bei Sky Sport Austria.

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