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·23. Januar 2026

Schnappt sich der FC Bayern Diomande? So viel will der FCB wohl zahlen

Artikelbild:Schnappt sich der FC Bayern Diomande? So viel will der FCB wohl zahlen

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Yan Diomande von RB Leipzig auf der Wunschliste des FC Bayern. Nun wurde bekannt, wie viel der Rekordmeister bereit wäre, im Sommer für den Angreifer auszugeben.

In der Offensive des FC Bayern wird der Platz enger. In der neuesten Ausgabe des BILD-Podcasts Bayern Insider analysieren Christian Falk und Tobi Altschäffl die Optionen rund um Yan Diomande, Serge Gnabry und die wachsende Kaderdichte – und erklären, warum sich der Rekordmeister sehr genau überlegen muss, welchen Weg er geht.


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Mit der Rückkehr von Jamal Musiala und einer insgesamt hohen Qualität in der Offensive steht der FC Bayern vor einer komplexen Gemengelage. Neue Namen werden gehandelt, bestehende Verträge stehen zur Debatte, und junge Spieler drängen nach. Ein Name, der zuletzt aufgetaucht ist, lautet Yan Diomande von RB Leipzig – ein Spieler, der intern genau beobachtet wird.

Yan Diomande auf dem Radar – aber noch kein konkreter Vorstoß

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Foto: IMAGO

Nach Informationen aus dem Podcast haben sich die Bayern zumindest mit dem Profil des Leipzigers beschäftigt. Ein offizieller Vorstoß ist allerdings nicht erfolgt. „Not true“, stellt Tobi Altschäffl klar, als es um die Frage geht, ob Bayern bereits konkret bei RB Leipzig angefragt habe. Zwar sei Diomande aus sportlicher Sicht hochinteressant, doch die finanziellen Vorstellungen gehen deutlich auseinander.

Christian Falk erklärt die Problematik. „Maximal 60 Millionen“, soll die interne Bayern-Grenze betragen. Leipzig hingegen denke in ganz anderen Dimensionen. „Über 100 Millionen sollen es werden“, berichtet Falk. Diese Diskrepanz macht einen kurzfristigen Deal extrem unwahrscheinlich.

Liverpool ist an Diomande interessiert

Zusätzliche Brisanz erhält die Personalie durch das Interesse aus der Premier League. Falk verweist auf konkrete Entwicklungen. „Liverpool ist wirklich konkret an ihm interessiert“, sagt er. Die Reds sollen bereits ein Angebot vorbereiten, das den Vorstellungen der Leipziger nahekommt.

Für den FC Bayern verschärft das die Lage. „Wenn man ihn nicht jetzt bekommt, bekommt man ihn nie mehr“, warnt Altschäffl. Auch beim FC Bayern ist man sich dessen durchaus bewusst. Nach einer starken Saison drohe Diomande der klassische Weg über England – und damit ein Markt, aus dem Bayern nur schwer Spieler zurückholen kann.

Bei Gnabry gibt es noch keine Verlängerung zu vermelden

Parallel dazu geht es um die Zukunft von Serge Gnabry. Berichte über eine unmittelbar bevorstehende Unterschrift weisen Falk und Altschäffl zurück. „Not true“, lautet das Urteil beider Podcaster zu einem schnellen Abschluss. Dennoch ist die Richtung klar. „Beide Seiten sind sich grundsätzlich einig“, erklärt Falk.

Geplant ist eine Verlängerung um zwei Jahre – allerdings zu angepassten Konditionen. Der FC Bayern sieht Gnabry weiterhin als wertvollen Baustein. „Er soll der Backup für Harry Kane sein, er soll der Backup auf der Zehn sein und kann jederzeit die Nummer eins auf dem Flügel sein“, beschreibt Falk die vielseitige Rolle des Nationalspielers.

Musiala und Karl heizen Konkurrenzkampf an

Durch die Rückkehr von Jamal Musiala und  durch junge Talente wie Lennart Karl wird der Konkurrenzkampf in der Offensive zunehmend intensiver. Altschäffl macht deutlich, dass dies auch Auswirkungen auf Nachwuchsspieler hat. „Man sieht schon, dass immer weniger Platz auf der Bank ist“, sagt er. Talente wie Wisdom Mike seien erste Leidtragende dieser Entwicklung.

Für den FC Bayern bedeutet das: Jede offensive Entscheidung muss sitzen. Ob man sich einen kostspieligen Perspektivspieler wie Diomande leisten kann oder will, hängt nicht nur vom Preis ab, sondern auch von der Frage, wie viel Bewegung es intern noch geben wird.

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