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·5. April 2026
Schroers-Hattrick: SVWW muss Aufstieg wohl abhaken

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Alemannia Aachen hat die eigene Top-Form auch gegen den SV Wehen Wiesbaden bewiesen. Durch ein 3:0 im eigenen Stadion wurde der fünfte Sieg in Folge eingefahren. Besonders Schroers stand mit einem Hattrick zum wiederholten Male im Mittelpunkt bei den Gastgebern. Dagegen ist der Aufstiegszug für den SVWW nach der zweiten Pleite in Folge wohl abgefahren.
Nach dem 2:1 Erfolg in Ingolstadt tauschte Selimbegovic die Anfangsformation auf zwei Positionen durch. Bagkalianis und Gindorf rückten für Yarbrough und Wagner in die Startelf. Bei den Gästen durften nach dem 0:1 in Rostock May und Nejad anstelle von Greilinger und Fechner ran. In den ersten Minuten begann Wiesbaden etwas besser, bevor die Alemannia in das Spiel fand und durch Gindorf die erste richtig große Chance der Partie hatte (9.). Der Schuss flog nur knapp am Tor vorbei. Der erste Treffer fiel dann nur zwei Zeigerumdrehungen später. Schroers setzte sich gut gegen Janitzek durch und schloss am rechten Strafraumrand Richtung kurzes Eck ab. Torhüter Brdar sah dabei nicht gut aus. Ein weiteres Geschenk des Torschützen, dessen Verpflichtung per Kaufoption kurz vor dem Spiel bekanntgegeben wurde.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt übernahmen die Gastgeber die Kontrolle in der Partie. Dafür belohnte sich Aachen dann sogar schnell mit dem 2:0 (18.). Mockenhaupt spielte einen Fehlpass genau in den Fuß von Loune, der dadurch auf einmal viel Platz und Zeit hatte. Mit einem schönen Pass in den Lauf bediente er Schroers, der direkt abschloss und Brdar bereits zum zweiten Mal überwand. Im Anschluss wurden die Wiesbadener wieder etwas besser, der Versuch von Kalem flog links am Tor vorbei (23.).
Die aktivere Mannschaft blieb aber dennoch Aachen und deutete immer wieder Torgefahr an. Nach einem Aachener Freistoß hatte Wiesbaden etwas Glück, dass es nach einem Trikotziehen von Mockenhaupt an Gindorf keinen Strafstoß gab (36.). Kurz darauf vergab Kalem die Chance zum Anschlusstreffer, Bagkalianis konnte aber vor der Linie klären. Fast im direkten Gegenzug stand es dann aber doch 3:0, wieder schlug Schroers zu (40.)! Nach einer flachen Hereingabe von Gindorf grätschte der Torjäger in den Ball und machte den lupenreinen Hattrick perfekt.
Auf die schwache erste Halbzeit reagierte Wiesbaden mit einem Dreifachwechsel in der Pause. Nink, Johansson und Agrafiotis kamen neu in die Partie, Mockenhaupt, Kaya und Flotho mussten runter. Die Gäste agierten im zweiten Abschnitt nun etwas aktiver, ohne sich allerdings wirkliche Möglichkeiten herausarbeiten zu können. Kurz darauf hatte Wiesbaden zum zweiten Mal etwas Glück, dass der Schiedsrichter ein Handspiel von Brdar außerhalb des eigenen Strafraumes nicht ahndete (51.). Aachen war weiterhin etwas besser, aber die Gäste gestalteten die Begegnung nun ausgeglichener. Der Kopfball von Agrafiotis flog am Tor vorbei (57.).
Insgesamt war die zweite Halbzeit deutlich ruhiger und verzeichnete weniger Höhepunkte. Aachen hatte die Partie insgesamt aber im Griff und ließ keine Hoffnung auf eine Aufholjagd bei den Hessen aufkommen. Nach einer Ecke zappelte der Ball im Aachener Netz, allerdings zählte der Treffer aufgrund von einer Abseitsposition nicht (69.). Und dann gab es doch noch die große Chance für die Gäste! Agrafiotis wurde von Kalem bedient und schloss ab, Riemann konnte trotz einer Unsicherheit noch retten (77.).
Im Anschluss plätscherte das Spiel etwas vor sich hin, und es blieb beim 3:0 Erfolg für die Gastgeber. Mit dem fünften Sieg in Folge springt Aachen auf den neunten Tabellenplatz. Nur noch einen Punkt vor der Alemannia liegen die Wiesbadener auf dem achten Rang, die nun seit drei Partien sieglos sind und angesichts von bereits neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz keine realistischen Aufstiegschancen mehr haben. Schon am Mittwoch geht es für beide weiter. Aachen reist zum FCS, Wiesbaden empfängt Havelse.









































