Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB | OneFootball

Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·4. September 2026

Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

Artikelbild:Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB
Artikelbild:Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

OneFootball Videos


Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

Artikelbild:Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

Elias Schnaubelt

4 September, 2026

Im dritten Pflichtspiel gab es für den FC die ersten Niederlage der Saison – und dazu eine hoch verdiente. Am Ende konnten sich die Geißböcke bei Keeper Marvin Schwäbe bedanken, dass es nicht höher ausfiel. Der 1. FC Köln unterliegt dem VfB Stuttgart 1:4.

Ganze zehn Minuten sah es so aus, als könnten die Kölner doch noch mal etwas ausrichten. Dem war nicht so. Der FC verliert gegen Stuttgart verdient 1:4. Für den FC traf Marius Bülter zum zwischenzeitlichen 1:3. Trotz der vier Gegentore war Marvin Schwäbe bester Kölner Mann.

Enttäuschte Kölner, jubelnde Schwaben (Foto: Alex Grimm/GettyImages)

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB
Artikelbild:Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB
Artikelbild:Schwäbe verhindert Schlimmeres: Zehn gute Minuten zu wenig für schwache Kölner beim starken VfB

Mit bitteren Vorzeichen trat der 1. FC Köln die Reise ins Schwabenland an. Sowohl Said El Mala als auch Doppelpacker Thijs Dallinga blieben krankheitsbedingt in Köln. Nach dem traumhaften Saison-Auftakt des Duos dämpfte der Ausfall der beiden die aufgekeimte Euphorie bereits vor der Partie gegen den VfB Stuttgart. Dahingegen sorgte der lang ersehnte Transfer von Mikey Moore für eine Welle der Begeisterung. In die Startelf schaffte es der Brite in seinem Debüt allerdings ebenso wenig wie Borna Sosa, der in Stuttgart direkt an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte.

Stattdessen vertraute René Wagner dem Altbewerten und brachte eine Flügelzange bestehend aus Jan Thielmann und Linton Maina auf den Rasen. Gerade Letzterer überzeugte sowohl gegen Würzburg als auch gegen Hoffenheim als belebendes Element von der Bank und verdiente sich so seinen Platz in der ersten Elf. Ansonsten vertraute der Coach derselben Mannschaft wie noch gegen die TSG.

Stuttgarter Sturmlauf trifft auf Kölner Überforderung

Von der selbstbewussten Leistung der vergangenen Woche war vom Start weg jedoch überhaupt nichts zu sehen. Der VfB Stuttgart ergriff prompt das Heft des Handelns und presste von Beginn an hoch. Die Dominanz der Hoeneß-Elf zeigte Wirkung auf die Kölner, die in der Anfangsphase ein Chancenfeuerwerk ertragen mussten und bereits in der achten Spielminute gehörig Dusel hatten. Nachdem Gideon Mensah einen Ball nicht wirklich klären konnte, kam Bilal El Khannous am linken Sechzehnereck in Ballbesitz.

Am zweiten Pfosten winkte der sträflich allein gelassene Vagnoman, der auch prompt mit der Flanke bedient wurde. Drei Meter vor dem leeren Tor setzte der 25-Jährige die Kugel allerdings nur an die Unterkante der Latte, der Ball prallte vor der Linie auf. Nur wenige Minuten später erzitterte das Aluminium erneut, wiederum nach einer Flanke vom linken Flügel. Dzenan Pejcinovic zielte aus fünf Metern Torentfernung aber zu ungenau und köpfte das Leder an den Querbalken. In der 19. Minute hatte dann Führich über links enorm viel Rasen vor sich, steuerte die Grundlinie an und legte den Ball clever in den Rückraum zu Undav. Der Deutsche Nationalspieler traf die Kugel aber nur unsauber, Schwäbe konnte das Spielgerät aus dem rechten Eck fischen.

Der brilliante Bilal El Khannous

In der Folge beruhigte sich die Cannstatter Drangphase ein wenig. Es sollte jedoch nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Dieser Sturm manifestierte sich in der 39. Spielminute in Form von Bilal El Khannous. Aus einer statischen Situation rund um den Kölner Sechzehner kam der Marokkaner an den Ball, vor sich zahlreiche Gegenspieler. Unbeeindruckt davon stapfte der Edeltechniker los, degradierte Thielmann und Krauß zu Slalom-Stangen, verpasste Lochoshvili filigran einen Beinschuss und ließ auch Schwäbe im Kasten keine Chance mehr. Trocken vollendete El Khannouss diesen Geniestreich mit einem strammen Abschluss in die linke Torecke zur 1:0 Führung für die Gastgeber.

Damit ging es anschließend in die Pause. Der 1. FC Köln konnte sich glücklich schätzen, dass der Rückstand nur ein Tor betrug.

Wirkungswechsel zur Pause beleben das Spiel

So konnte es nicht weitergehen, erkannte auch René Wagner. Folgerichtig tauschte der 38-Jährige zur Pause gleich doppelt, brachte Moore und Skhiri – und der FC wirkte wie ausgewechselt. Beide machten unmittelbar auf sich aufmerksam. Der Flügelflitzer setzte zu einem ersten Dribbling an und holte einen Eckball raus, in dessen Folge Skhiri per Kopf am blitzschnell reagierenden Fabian Bredlow scheiterte. In der 53. und der 56. Minute durfte sich Moore dann ebenfalls mit dem Stuttgarter Schlussmann messen, der aber beide Male der Sieger blieb.

Eine bekannte Fußball-Weisheit besagt jedoch: Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten rein. Genau das passierte dem 1. FC Köln inmitten des euphorischen Sturmlaufs. Einen langen Stuttgarter Ball pflückte El Khannous in Perfektion aus der Luft und spielte einen wohl temperierten Steckpass in den Sechzehner auf den einlaufenden Mittelstädt. Von der Grundlinie aus legte der Linksverteidiger zurück auf den Elfmeterpunkt zu Prömel, der in der 60. Spielminute routiniert zum 2:0 vollendete. Der Treffer zeigte Wirkung und bremste die Drangphase des FC unmittelbar aus. Stattdessen machte der VfB nach einem fahrlässigen Schwäbe-Fehlpass beinahe den Deckel auf die Partie. Der Kapitän bügelte seinen Fehler aber selbst aus, indem er den Abschluss von Pejcinovic mit starker Fußabwehr entschärfte.

Traumtor von Vagnoman

Die endgültige Entscheidung besorgte dann Ermedin Demirovic in der 75. Spielminute Der Bosnier ließ Lochosvhili im Laufduell extrem alt aussehen und wuchtete das Leder staubtrocken zum 3:0 in die Maschen. Für den FC sollte es in Minute 81 dennoch zum Ehrentreffer reichen. Reigan Heskey schickte im Zuge eines Konters Mikey Moore, der im Strafraum auf Bülter querlegte. Schlussendlich drückte aber nicht der Kölner Angreifer den Ball über die Linie, sondern der klärungswillige Ramon Hendriks. Spannung kam deshalb allerdings keine mehr auf, wofür auch Vagnoman sorgte. In der 91. Minute packte der Rechtsverteidiger den Volley aus und setzte der Partie so furios die Krone auf.

In der Endbilanz musste sich der 1. FC Köln dem VfB Stuttgart verdient mit 4:1 geschlagen geben. Über weite Teile der Partie agierte die Wagner-Elf viel zu passiv. In der besten Phase nach dem Seitenwechsel vergaben Skhiri und Moore die Chancen auf den Ausgleich, woraufhin die Cannstatter gnadenlos zuschlugen. Auch der Anschlusstreffer konnte nicht mehr für Spannung sorgen, wofür auch das Traumtor von Vagnoman sorgte.

1. FC Köln: Schwäbe – Mensah, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Castro-Montes – Krauß (90. Rondic), Okon-Engstler (46. Skhiri) – Johannesson – Maina (75. Heskey), Ache (75. Bülter), Thielmann (46. Moore); Tore: 1:0 El Khannouss (39.), 2:0 Prömel (60.), 3:0 Demirovic (75.), 3:1 Bülter (81.), 4:1 Vagnoman

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

Impressum des Publishers ansehen