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·14. Mai 2026
Scout-Großaufgebot bei Bayern – vier Topklubs beobachten eigentlich unverkäuflichen Michael Olise

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Michael Olise (24, Vertrag bis 2029) zieht die Blicke der ganz Großen auf sich. Beim Champions-League-Spiel gegen PSG waren gleich vier europäische Schwergewichte mit Scouts vor Ort.
Die Transfer-Jagd auf Michael Olise hört nicht auf. Wie Absolut Bayern berichtet, schickten Manchester United, der FC Liverpool, Manchester City und Juventus Turin vergangene Woche Scouts in die Allianz Arena, um den französischen Flügelflitzer beim Königsklassen-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain unter die Lupe zu nehmen.
Dass die Reds Interesse haben, war bekannt – Olise gilt als Wunschlösung für das Erbe von Mohamed Salah (33, Abschied zum Saisonende). Neu hingegen: Auch die beiden Klubs aus Manchester und die Bianconeri haben den Rechtsaußen offenbar auf dem Zettel.
Das Interesse der vier Giganten unterstreicht, welchen Stellenwert Olise mittlerweile genießt. 22 Tore, 26 Vorlagen in 49 Pflichtspielen – die Zahlen des Franzosen in dieser Saison sind überragend. Kein Wunder, dass die halbe Fußballelite Schlange steht.
Doch realistisch betrachtet dürften nicht alle Interessenten echte Chancen haben. Juventus Turin etwa wird finanziell kaum in der Lage sein, ein entsprechendes Angebot vorzulegen. Die Turiner fahren einen Sparkurs.
Die Haltung des FC Bayern ist ohnehin unmissverständlich. Sportvorstand Max Eberl (52) bürstete erst vor wenigen Wochen sämtliche Anfragen ab. "Nein. Relativ einfach, nein", lautete seine knappe Antwort auf eine mögliche Schmerzgrenze bei Olise.
Selbst das kolportierte 165-Millionen-Euro-Angebot von Real Madrid ließ den Rekordmeister kalt. Olise kam im Sommer 2024 für 53 Millionen Euro von Crystal Palace – ein Betrag, der längst als Schnäppchen gilt.
Sein Vertrag läuft noch bis 2029, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. Die Bayern sitzen also am längeren Hebel. Einziges Szenario, das die Karten neu mischen könnte: ein eindringlicher Wechselwunsch von Olise selbst. Danach sieht es bislang aber nicht aus.
Neben Real Madrid, das weiterhin als Interessent gilt, verfügen realistisch betrachtet nur Liverpool, Manchester United, Paris Saint Germain und Manchester City über die finanzielle Schlagkraft für einen Transfer dieser Größenordnung.







































