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·19. September 2026

Sechs Siege, acht Spiele ohne Sieg: Freiburgs Frankfurt-Test

Artikelbild:Sechs Siege, acht Spiele ohne Sieg: Freiburgs Frankfurt-Test

Sechs Pflichtspiele, sechs Siege, 22:4 Tore – und ausgerechnet jetzt wartet mit Eintracht Frankfurt der Gegner, gegen den der SC Freiburg seit acht Spielen sieglos ist.

Der Traumstart vor dem Härtetest

Freiburg hat den bisher perfekten Saisonstart hinter sich: sechs Pflichtspiele, sechs Siege, 22:4 Tore. Die Gegnerliste liest sich bislang überschaubar – Motherwell in der Conference League, Drittligist Düsseldorf im Pokal, dazu Bremen, Paderborn und Gladbach in der Liga.


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Am Samstag folgt der bisher schwerste Prüfstein der jungen Saison. Frankfurt hat mit dem 3:1-Auswärtssieg in Mainz, das zuvor selbst 5:0 beim HSV gewonnen hatte, einen Fehlstart verhindert und findet laut kicker offenbar wieder zur Form. Wie stabil Freiburgs Serie tatsächlich ist, zeigt der Blick auf den bisherigen Saisonverlauf des SC.

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Maximilian Eggestein und der SC Freiburg zuletzt in Bestlaune – am Samstag in Frankfurt steht die Freude auf dem Prüfstand. (Foto: IMAGO/STEINSIEK.CH)

Freiburgs Angstgegner: Acht Spiele ohne Sieg

Die Bilanz gegen die Eintracht ist der eigentliche Stolperstein in dieser Geschichte. Der Sport-Club wartet seit acht Spielen auf einen Sieg gegen Frankfurt – vier Niederlagen, vier Remis. Der letzte Freiburger Dreier in diesem Duell datiert vom 29. Spieltag der Saison 2021/22, ein 2:1 im Deutsche Bank Park.

Dieser Erfolg war zugleich der einzige SC-Sieg in den vergangenen 13 Vergleichen mit den Hessen, denen sechs Remis und sechs Niederlagen gegenüberstehen. Besonders schmerzhaft bleibt die 1:3-Heimniederlage gegen Frankfurt am letzten Spieltag von Julian Schusters Premierensaison – damals ging es im direkten Duell um die Champions-League-Qualifikation, die Freiburg mit einem Sieg erstmals erreicht hätte. Wer die aktuellen Formkurven beider Teams einordnen will, findet ergänzenden Kontext in der Vorschau zum jüngsten Gladbach-Spiel.

Eggestein: „Das wollen wir brechen“

Maximilian Eggestein hatte die genauen Zahlen nach dem 5:0 gegen Gladbach nicht parat, aber das richtige Gefühl. „Ich glaube, wir haben nicht so eine gute Serie in Frankfurt. Das wollen wir brechen“, sagte Freiburgs Mittelfeldanker mit Blick auf das kommende Duell.

Eggestein ordnete den Gegner zugleich als gefährlich ein: „Frankfurt scheint auch zum richtigen Zeitpunkt wieder seine Form zu finden, deswegen ist es eine schwere Aufgabe. Aber auch da wollen wir was mitnehmen und dann gut in die Länderspielpause gehen“, sagte er. Der Anspruch ist also nicht nur, die Negativserie zu beenden, sondern mit Punkten im Gepäck in die Pause zu gehen.

Schuster warnt vor Frankfurts Souveränität

Trainer Julian Schuster tut sich mit direkten Vergleichen schwer und verweist stattdessen auf den knappen 1:0-Sieg bei Aufsteiger Paderborn, den der SC wegen einer schwächeren zweiten Hälfte nur mühsam über die Zeit brachte. Vor den Qualitäten der Eintracht unter Trainer Adi Hütter warnt er dennoch ausdrücklich – Frankfurt strahle aus seiner Sicht eine große Souveränität aus.

Zu den wiederkehrenden Vergleichen mit umsatzstärkeren Klubs sagte Schuster: „Da nehmen wir Entwicklungen wahr, dass wir nicht nur zu Hause, sondern auch auswärts auch schon bessere Leistungen gezeigt haben. Auch letzte Saison waren beim Auftritt in Frankfurt Dinge dabei, die uns für die Aufgabe am Samstag helfen können.“ Am Ende stand in der Vorsaison dennoch ein nach Chancenverhältnis von 8:3 verdienter Frankfurter Heimsieg zu Buche.

Der echte Gradmesser für Freiburg

Frankfurt hat eine komplizierte Saison hinter sich, kam 2025/26 nur als Achter hinter dem SC ins Ziel und spielt entgegen eigenen Ansprüchen diese Spielzeit nicht im Europacup. Im eigenen Stadion bleibt die Eintracht für die Freiburger dennoch der bisher härteste Prüfstein dieser Saison – schwerer als Motherwell, Düsseldorf, Bremen, Paderborn und Gladbach zusammen.

Der Sport-Club will idealerweise erstmals länger als nur einen Spieltag an der Tabellenspitze bleiben. Ob der Traumstart auch gegen den erklärten Angstgegner trägt, entscheidet sich am Samstag im Deutsche Bank Park – und mit ihm die Frage, ob Freiburg diese Saison endlich auch die Duelle gewinnt, die in den vergangenen Jahren regelmäßig verloren gingen.

Quelle: kicker.de

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