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·19. Februar 2026

"Sehr kritische Situation": Dotchev kündigt Veränderungen an

Artikelbild:"Sehr kritische Situation": Dotchev kündigt Veränderungen an

Bis auf einen Zähler war der SSV Ulm zwischenzeitlich an das rettende Ufer herangerückt, nach zwei Niederlagen in Folge ist der Rückstand wieder auf fünf Punkte angewachsen. Auf dem rettenden 16. Platz steht derzeit der 1. FC Saarbrücken, der am Samstag zum Sechs-Punkte-Spiel im Donaustadion gastiert. Trainer Pavel Dotchev kündigt Veränderungen an – und fordert eine Reaktion. 

"Sehr überrascht" vom Auftritt gegen Aachen

Als "Ausrutscher" hatte Dotchev sie am vergangenen Sonntag bezeichnet, die schwache Leistung beim Spiel gegen Alemannia Aachen. "Ich hoffe, dass es nur ein Ausrutscher war. Alles andere könnte ich nicht akzeptieren", machte der 60-Jährige auch bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag nochmal deutlich und zeigt sich "sehr überrascht" vom Auftritt seiner Spieler. "Wir haben das Spiel viel zu kompliziert gemacht und gar nicht das umgesetzt, was wir besprochen haben." Dotchev sprach von einer "Gruppendynamik", zudem vermisste er Spieler, die Verantwortung auf dem Platz übernehmen.


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Entsprechend habe er "einige Überlegungen", personell etwas zu verändern. In den Wochen davor sei das aufgrund der guten Auftritte nicht nötig gewesen, "aber nach dieser enttäuschenden Leistung ist das von meiner Seite absolut berechtigt". Wen es treffen könnte, ließ Dotchev noch offen. Klar ist allerdings: Neben den sechs Langzeitverletzten ist auch Lukas Röser nach seiner fünften gelben Karte keine Option, zudem fallen Aleksandar Kahvic (Muskelfaserriss) und Felix Vater (Innenbandriss) aus. Darüber hinaus sind die Einsätze von Ersatzkeeper Christian Ortag (Infekt), Mirnes Pepic und Dennis Dressel allesamt fraglich.

"Müssen eine Reaktion zeigen"

Dass somit bis zu zwölf Spieler ausfallen, sei aber "kein Grund, sich zu beschweren", so Dotchev. "Wir haben genug Leute und genug Potenzial, den einen oder anderen Spieler zu ersetzen." Immerhin umfasst der Kader 31 Spieler. Alibis will der Deutsch-Bulgare nicht zulassen, stattdessen will er eine Reaktion der Mannschaft sehen. "Uns ist absolut bewusst, dass wir uns in einer sehr, sehr kritischen Situation befinden." Schon fünf Punkte fehlen zum rettenden Ufer. "Mit einem Sieg sind wir wieder voll im Rennen, mit einer Niederlage wird der Abstand noch größer und der Klassenerhalt immer ferner."

Dotchev nahm die Spieler in die Pflicht, mit der Drucksituation und der Tabellenkonstellation zurechtzukommen – und den Kampf anzunehmen. Schließlich kommt mit dem 1. FC Saarbrücken ein Gegner ins Donaustadion, der zuletzt seine Sieglos-Serie beenden konnte. Entsprechend wird der FCS "mit positivem Schwung" in die Partie gehen, schätzte Ulms Coach die Lage ein, sieht sein Team aber dennoch mit guten Karten auf drei Punkte: "Wenn wir so spielen wie in den Spielen davor (vor Aachen; d. Red.), dann ist unsere Chance sehr, sehr groß, dass wir gewinnen können."

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