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·31. Januar 2026
„Seit ich hier bin…“ – Kompany übt nach Bayern-Spiel beim HSV Schiri-Kritik

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·31. Januar 2026

Nach dem 2:2 des FC Bayern beim Hamburger SV hat FCB-Trainer Vincent Kompany Kritik am Schiedsrichtergespann geübt. Die lange Nachspielzeit sorgte für Diskussionen – und brachte den Beliger nach dem Abpfiff zu ungewohnt deutlichen Worten.
Kompany äußerte sich bei Sky kritisch zur Leistung des Schiedsrichters und erklärte seine emotionale Reaktion während des Spiels.
„Wenn der Schiedsrichter 16 Minuten Nachspielzeit gibt (erste und zweite Halbzeit, Anm. d. Red.), dann muss im Spiel etwas passiert sein. Seit ich hier bin, habe ich mich nie über Schiedsrichter geäußert. Aber wenn man so viel Nachspielzeit bekommt, wird einem klar, dass nicht nur die 22 Spieler das Spiel beeinflusst haben, sondern auch andere Personen eine Rolle gespielt haben“, sagte Kompany und machte deutlich.
Besonders eine Szene rund um Harry Kane sorgte beim Bayern-Trainer für Unverständnis. „Wofür hat Harry Kane die Gelbe Karte bekommen? Der Verteidiger ist ausgerutscht und hat Kane die Gelbe Karte gezeigt“, erklärte Kompany. Insgesamt habe ihn weniger das Ergebnis als vielmehr die Art und Weise der Spielleitung aufgebracht. „Es stimmt, dass ich emotional war, einfach weil klare und einfache Situationen vom Schiedsrichter kompliziert gemacht wurden.“
Kompany ordnete seine Reaktion auch mit Blick auf die aktuelle Belastung seiner Mannschaft ein. „Die Jungs haben in 20 Tagen sieben Spiele bestritten“, sagte der Bayern-Coach und verwies darauf, dass sein Team trotz aller Umstände nicht verloren habe: „Wir haben heute unentschieden gespielt, wir haben nicht verloren, aber es ist schade.“

Foto: Getty Images
Abseits der Schiedsrichter-Thematik fand Kompany dennoch lobende Worte für den Gegner und den Charakter der Partie. „Fußball ist immer kompliziert. Es gibt keine einfachen Spiele. Wir wussten, dass es ein hartes Auswärtsspiel werden würde“, erklärte er. Der HSV habe seine Stärken konsequent ausgespielt. „Der HSV spielt immer gute Flanken, der Innenverteidiger befand sich in einer guten Position und erzielte das Tor.“
Trotz aller Kritik sprach Kompany von einem intensiven Fußballabend. „Es war ein gutes Spiel für die Bundesliga mit viel Intensität“, sagte der 39-Jährige, konnte sich einen weiteren Seitenhieb auf die Spielleitung jedoch nicht verkneifen. „Aber was soll ich sagen? Sie haben es selbst gesehen. Es gab insgesamt 16 Minuten Nachspielzeit, und es hätten auch 20 bis 25 Minuten sein können.“









































