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·20. August 2026

Serie-A-Klubs rüsten auf: Das sind die Top-Transfers

Artikelbild:Serie-A-Klubs rüsten auf: Das sind die Top-Transfers

Die Serie A steht kurz vor dem Start in die neue Saison. Inter Mailand will seinen Titel verteidigen, doch die Konkurrenten haben auf dem Transfermarkt teilweise tief in die Tasche gegriffen.

Vor allem Juventus Turin und die AC Mailand haben ihren Kader prominent verstärkt. Doch auch bei Inter selbst, der SSC Neapel, der AS Rom und bei Champions-League-Überraschung Como hat sich einiges getan. Wir werfen einen Blick auf einige der spannendsten Transfers des Sommers in Italien.


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Goncalo Ramos – AC Mailand

Den bislang teuersten Neuzugang der Serie A hat sich die AC Mailand geschnappt. Goncalo Ramos wechselte von Paris Saint-Germain zu den Rossoneri und soll künftig für die Tore aus dem Sturmzentrum sorgen. Rund 74 Millionen Euro wurden für den portugiesischen Nationalspieler fällig.

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Foto: Getty Images

Ramos bringt trotz seiner erst 25 Jahre reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau mit. Nach seinem Durchbruch bei Benfica wechselte der Mittelstürmer 2023 nach Paris und gewann mit PSG unter anderem zweimal die Champions League. Jetzt soll er unter dem neuen Milan-Trainer Ruben Amorim eine wichtige Rolle einnehmen. Dass die Hoffnungen auf Ramos groß sind, überrascht nicht, denn Milan hatte in der vergangenen Saison vor allem offensiv Probleme und blieb hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

Randal Kolo Muani – Juventus Turin

Bei Randal Kolo Muani weiß Juventus schon ziemlich genau, was sie bekommen. Der Franzose spielte schon 2025 auf Leihbasis für die Alte Dame, jetzt kehrte er dauerhaft nach Turin zurück. Juventus überweist für den Angreifer rund 41 Millionen Euro an Paris Saint-Germain. Für Kolo Muani beginnt damit nach seiner Rückkehr nach Frankreich ein neues Kapitel in Italien. Bei Juve soll der 27-Jährige zu einem der Bausteine des langfristig angelegten Umbruchs unter Luciano Spalletti werden.

Der Vorteil: Anders als viele andere prominente Neuzugänge muss sich Kolo Muani weder an die Serie A noch an seinen neuen Klub gewöhnen. Entsprechend schnell könnte der französische Nationalspieler einschlagen.

Rasmus Hojlund – SSC Neapel

Auch Rasmus Hojlund bleibt der Serie A erhalten. Der Däne war schon in der vergangenen Saison von Manchester United an die SSC Neapel ausgeliehen. Jetzt ist klar, dass der Mittelstürmer dauerhaft in Süditalien bleibt. Für die feste Verpflichtung werden weitere 44 Millionen Euro fällig. Schon für die vorausgegangene Leihe hatte Napoli sechs Millionen Euro bezahlt. Damit umfasst das Gesamtpaket für Hojlund rund 50 Millionen Euro.

Der ehemalige Atalanta-Stürmer soll auch unter dem neuen Trainer Massimiliano Allegri zu alter Stärke finden. Nach dem Abgang von Romelu Lukaku zu Fenerbahce ist der Weg für Hojlund als zentrale Figur im Angriff endgültig frei.

Kerim Alajbegovic – Juventus Turin

Einer der spannendsten Transfers aus deutscher Sicht führt von Bayer Leverkusen nach Turin. Juventus hat sich die Dienste von Kerim Alajbegovic gesichert und dafür tief in die Tasche gegriffen. Die Ablöse für den 18-Jährigen liegt bei rund 32 Millionen Euro. Dabei hatte die Alte Dame namhafte Konkurrenz. Vor allem der FC Chelsea bemühte sich intensiv um den bosnischen Nationalspieler, am Ende entschied sich Alajbegovic jedoch für einen Wechsel nach Italien.

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Foto: IMAGO

Der Offensivspieler ist damit eines der Gesichter des Umbruchs bei Juventus. Im Gegensatz zu Kolo Muani ist Alajbegovic allerdings vor allem eine Investition in die Zukunft. Im Hinblick auf die hohe Ablöse dürfte der Youngster trotzdem schon in seiner ersten Saison regelmäßig seine Chancen erhalten.

John Stones – Inter Mailand

Der amtierende Meister setzt bei seinem Umbau dagegen auf jede Menge Erfahrung. John Stones verließ Manchester City nach zehn Jahren und wechselte zu Inter Mailand. Sein Vertrag bei den Nerazzurri läuft bis 2028. Die Vita des Engländers kann sich sehen lassen. Stones absolvierte 295 Pflichtspiele für Manchester City und sammelte während seiner Zeit beim englischen Spitzenklub 20 große Titel. In Italien betritt der mittlerweile 32-Jährige dagegen Neuland.

Inter hat seine Defensive im Sommer kräftig umgebaut. Neben Stones verstärkt auch Djed Spence (für Dumfries) die Nerazzurri, Manuel Akanji bleibt nach seiner Leihe dauerhaft. Stones könnte mit seiner Erfahrung und seinen Qualitäten im Spielaufbau zu einem wichtigen Faktor für Trainer Cristian Chivu werden. Beim 2:1-Testspielsieg gegen Betis feierte er bereits ein gelungenes Debüt und erzielte kurz nach seiner Einwechslung den Siegtreffer.

Santiago Castro – AS Rom

Auch die AS Rom hat sich für ihre Offensive prominent verstärkt. Santiago Castro wechselte innerhalb der Serie A vom FC Bologna in die italienische Hauptstadt. Rund 36 Millionen Euro lässt sich die Roma die Verpflichtung des argentinischen Angreifers kosten. Für den 21-Jährigen ist es der nächste Schritt einer rasanten Entwicklung. Castro kam Anfang 2024 aus seiner argentinischen Heimat nach Bologna und etablierte sich dann in der Serie A.

Bei der Roma soll er den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Gian Piero Gasperini bekommt damit einen jungen und entwicklungsfähigen Angreifer, der die Liga schon gut kennt. Nach Rang drei in der Vorsaison und der damit verbundenen Rückkehr in die Champions League sind die Ansprüche in der Hauptstadt gestiegen.

Mario Gila – AC Mailand

Goncalo Ramos ist nicht der einzige prominente Milan-Neuzugang. Für die Defensive verpflichteten die Rossoneri Mario Gila von Lazio Rom. Der Spanier kostet rund 30 Millionen Euro und bringt Serie-A-Erfahrung mit. Der ehemalige Nachwuchsspieler von Real Madrid hatte sich bei Lazio zu einem der interessanteren Innenverteidiger der Liga entwickelt. Gemeinsam mit Ramos steht Gila sinnbildlich für den Neustart unter Amorim. Milan will nach der enttäuschenden vergangenen Saison wieder deutlich näher an den großen Konkurrenten in Mailand heranrücken.

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Foto: IMAGO

Trevoh Chalobah – Como

Einer der bemerkenswertesten Transfers des Sommers geht nicht auf das Konto eines der traditionellen italienischen Schwergewichte. Como holte Trevoh Chalobah vom FC Chelsea in die Serie A. Für den englischen Innenverteidiger werden rund 30 Millionen Euro fällig. Der Transfer zeigt, wie schnell sich Como unter Cesc Fabregas entwickelt hat. Der Klub qualifizierte sich in der vergangenen Saison für die Champions League und stellt seinen Kader nun auf die zusätzliche Belastung ein. Neben dem Transfer von Chalobah gelang es Como zudem, Nico Paz trotz des Interesses von Real Madrid zu halten. Chalobah bringt die passende Erfahrung für den nächsten Schritt mit. Der Engländer wurde beim FC Chelsea ausgebildet und kennt aus seiner bisherigen Karriere bereits die Premier League und den internationalen Wettbewerb.

Guglielmo Vicario – Juventus Turin

Kurz vor dem Saisonstart hat Juventus noch einmal auf der Torhüterposition nachgelegt. Guglielmo Vicario kehrt nach drei Jahren bei Tottenham Hotspur nach Italien zurück. Der Transfer wurde erst am Dienstag offiziell verkündet. Der italienische Nationaltorhüter wechselt zunächst auf Leihbasis nach Turin. Anschließend besitzt Juventus eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro, zwei weitere Millionen können als Boni hinzukommen. Vicario bringt reichlich Premier-League-Erfahrung mit und kennt die Serie A noch aus seiner Zeit beim FC Empoli. Bei Juventus wartet der Konkurrenzkampf mit Michele Di Gregorio.

Serie-A-Schwergewichte greifen an

Schon vor dem ersten Spieltag hat der italienische Transfermarkt damit einige spektakuläre Wechsel hervorgebracht. Besonders Juventus hat seinen Kader auf mehreren Positionen umgebaut. Neben Kolo Muani, Alajbegovic und Vicario kamen unter anderem auch Lois Openda und Jhon Lucumi nach Turin. Allein Openda kostete rund 43 Millionen Euro.

Auch Milan investierte mit Ramos und Gila erheblich in die Mannschaft. Meister Inter geht einen etwas anderen Weg und hat seiner Defensive mit Spielern wie Stones und Spence vor allem internationale Erfahrung hinzugefügt. Napoli setzt derweil weiter auf Hojlund, während Roma und Como ebenfalls ambitioniert aufgerüstet haben. Der Transfersommer ist aber noch nicht beendet. Bis zum Ende des Fensters können die Serie-A-Klubs weiter nachlegen.

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