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·12. April 2026

SGD verteidigt Vorsprung: "Wir schauen nicht auf andere"

Artikelbild:SGD verteidigt Vorsprung: "Wir schauen nicht auf andere"

Dynamo Dresden hat sich im Abstiegskampf wieder Luft verschafft. Durch einen 2:0-Sieg in Nürnberg klettert die Mannschaft von Thomas Stamm in der Tabelle weiter nach oben, doch der Vorsprung bleibt gering. Der Cheftrainer rechnete mit einem Herzschlagfinale.

"Heute permanent Gas gegeben"

Zur Stunde spielen Bochum, Magdeburg und Braunschweig noch die letzten Punkte vom 29. Spieltag aus. Besonders das direkte Duell zwischen dem Revierklub und den Niedersachsen wird unmittelbaren Einfluss auf den Abstiegskampf haben, in dem sich auch die Dresdner wieder einen Vorteil erspielen konnten. "Wir sind natürlich sehr froh, dass wir uns nach zwei sehr guten Spielen ohne Ertrag, heute wieder belohnen konnten", erklärte Cheftrainer Thomas Stamm nach dem 2:0-Sieg in Nürnberg. "Mich freut extrem, dass auch die Jungs, die in den letzten Wochen vielleicht ein bisschen hinten dran waren, heute permanent Gas gegeben haben."


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Die Personalsorgen, besonders im zentralen Mittelfeld, waren vor dem Spiel in Nürnberg groß. "Ich glaube, so viele haben im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass wir hier Punkte mitnehmen", hatte sich Stamm sozusagen schon auf einen Überraschungseffekt eingestellt. Und dennoch war der Sieg von enormer Wichtigkeit, denn der Vorsprung vor Platz 17 beträgt weiterhin nur zwei Zähler. Hätte Dresden verloren, dann wäre ein direkter Abstiegsplatz garantiert gewesen. Der SGD-Coach atmete daher durch: "Ich habe diese Woche etwas zugeschickt bekommen, da stand 'Dynamo zurück im Abstiegskampf'. Da musste ich lachen, weil die Frage ist, wann waren wir denn raus?"

"Entscheidend, dass wir unsere Punkte ziehen"

In den letzten fünf Spielen rechnete Stamm mit einem Herzschlagfinale. "Nochmal", setzte der Cheftrainer an. "wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir schauen nicht auf andere. Wir gucken nicht, welche Mannschaft wie spiel und welche Punkte sie holt. Ich glaube, dass ich ungefähr weiß, welche Anzahl von Punkten wir brauchen. Und da habe ich die Überzeugung, dass wir die holen werden." Und das hat Dresden nach dem Sieg in Nürnberg weiter in der eigenen Hand, denn auf einem Abstiegsplatz stand die SGD seit Mitte Februar nicht mehr. "Es ist dann nicht so entscheidend, was die Mannschaften um uns herum spielen. Sondern, dass wir unsere Punkte ziehen." Und daher müsse auch nicht der berüchtigte Bock umgestoßen, sondern konsequent weiter an den Ergebnissen gearbeitet werden, die Dynamo über weite Strecken der Rückrunde eingefahren hat.

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