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·10. Januar 2026
#SGEBVB – der Tag der Joker

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·10. Januar 2026

Was war das denn für ein Spiel da gestern im Wald von Frankfurt. Spannung von der ersten bis zur letzten Minute, tolle Duelle, nahezu immer faire Zweikämpfe, ein unauffälliger Schiedsrichter, sechs Tore und zwei Neuzugänge auf Frankfurter Seite, die eindeutig Lust auf mehr machen.
Wie erwartet lies Dino Toppmöller Younes Ebnoutalib direkt vom Start an auf den Rasen, eine echte Neun ist halt wichtig. Aber dann passierte, was diese Saison viel zu oft passiert, die Eintracht fing sich mit der ersten zwingenden Aktion der Gäste das 0:1. Zum siebten Mal ein Gegentor in den ersten 15 Minuten. Ligahöchstwert. Unfassbar.
Danach nahm das Spiel dann richtig Fahrt auf, wobei die grau-gelb gekleideten Dortmunder stets mehr am Drücker waren, bis dann Guirassy in Minute 20 mit bei tölpelhaften Abwehraktion Koch am Knie traf und der Schiedsrichter direkt auf den Punkt zeigte. Uzun verwandelte den Strafstoß sehr sicher zum zu diesem Zeitpunkt durchaus etwas glücklichen Ausgleich. Im weiteren Verlauf bis zur Halbzeit wogte das Spiel hin und her, zweimal war Ebnoutalib von Anton und dem wohlgenährten Süle nur auf Kosten einer gelben Karte zu stoppen. Die größte Chance hatte jedoch in Minute 41 Schlotterbeck, der mit seinem Kopfball in Santos seinen Meister fand. Danach ging es in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit gaben beide Mannschaften dann richtig Gas, es ging hin und her, es gab Chancen hüben und drüben. Dann kam mit Arnaud Kalimuendo der nächste Debütant auf Frankfurter Seite, doch zunächst traf Nmecha nach einer verunglückten Abwehraktion von Theate zum 1:2. Doch schon drei Minuten später traf Ebnoutalib nach einem tollen vertikalen Pass von Kalimuendo aus dem Mittelfeld und ließ Kobel im Dortmunder Tor keine Chance. Als dann der ebenfalls eingewechselte Mo Dahoud nach 92 Minuten zum 3:2 traf konnte man dann doch tatsächlich für vier Minuten auf einen Frankfurter Sieg hoffen, bis Chukwuemeka aus dem Getümmel zum schließlich durchaus verdienten Unentschieden traf.
Was bleibt? Die Schlafmützigkeit in der ersten Viertelstunde bleibt regelmäßiger Begleiter der glorreichen SGE. Die Galligkeit ist zurück, es wurde auf Teufel komm raus gefightet. Die neuen Spieler konnten auf Anhieb zeigen, dass sie Verstärkungen sein können. Das zentrale Mittelfeld hat immer noch deutlich Luft nach oben und die Anzahl der Gegentore ist immer noch zu hoch.
Im Großen und Ganzen war es mal wieder ein sehr unterhaltsamer Abed, wie eigentlich immer, wenn die eigentlich schwarzgelben Dortmunder zu Gast. sind. Nächste Station Stuttgart.
Titelbild: Alex Grimm/Getty Images









































