Football Italia
·26. Juli 2026
Shevchenko schießt wegen russischem Wettdeal gegen Ex-Mitspieler Pirlo

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Andrij Schewtschenko hat seinem ehemaligen Milan-Teamkollegen Andrea Pirlo wegen der geschäftlichen Partnerschaft des Italieners mit Fonbet, dem russischen Wettgiganten im Zentrum der Kontroverse um seine wahrscheinliche Ernennung zum italienischen Nationaltrainer, eine deutliche Rüge erteilt.
Laut SportMediaset hielt sich der Präsident des ukrainischen Fußballverbands und Ballon-d’Or-Gewinner von 2004 nicht zurück und richtete seine Kritik nicht nur an Pirlo, sondern auch an die anderen italienischen Größen Francesco Totti und Marco Materazzi, die in der Vergangenheit Veranstaltungen und Partnerschaften mit russischen Unternehmen zugestimmt hatten.
Schewtschenko erklärte, er habe die Angelegenheit direkt mit den Spielern angesprochen.

REGGIO NELL’EMILIA, ITALIEN – 18. MAI: Juventus-Trainer Andrea Pirlo spricht mit den Medien während einer Juventus-Pressekonferenz vor dem TIMVISION-Cup-Finale zwischen Atalanta BC und Juventus am 18. Mai 2021 in Reggio nell’Emilia, Italien. (Foto von Claudio Villa/Getty Images für Lega Serie A)
„Ich habe direkt mit vielen von ihnen gesprochen und meinen Widerspruch sowie die Position der Ukraine klar zum Ausdruck gebracht“, sagte der ehemalige Stürmer. „Ich verurteile, was sie getan haben. Die Leute verstehen es, aber sie haben sich trotzdem dafür entschieden.“
Schewtschenko machte deutlich, dass die Episode Beziehungen verletzt habe, die ihm einst wichtig waren: „Ich habe meine Enttäuschung ausgedrückt, und sie wissen das. Sie werden damit leben müssen, es ist ihre Entscheidung. Im Moment liegt alles auf Eis. Es hat mich verletzt.“
Das Eingreifen kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für Pirlo, der sich als Favorit auf die Übernahme der Azzurri herauskristallisiert hat, zugleich aber wegen seiner Rolle als globaler Botschafter für Fonbet zunehmend unter Beobachtung steht.
Die russischen Eigentümer des in Moskau ansässigen Buchmachers haben aus einer routinemäßigen Ernennung einen politischen Brennpunkt gemacht, wobei die Kontroverse durch Pirlos jüngsten Auftritt bei einer Firmenveranstaltung in der russischen Hauptstadt weiter verschärft wurde.
Die Beziehungen zwischen den beiden Nationen sind seit Russlands Invasion in die Ukraine im Februar 2022 abgebrochen, und Schewtschenko, eine nationale Ikone, die seit der Übernahme des Spitzenamts im Verband zu einer der prominentesten Stimmen im ukrainischen Sport geworden ist, hat bei diesem Thema besonderes Gewicht.
Dass die Kritik von einem Mann kommt, der sich mit Pirlo bei Milan ein gemeinsames Ankleidezimmer geteilt hat, unterstreicht nur, wie persönlich diese Episode empfunden wurde. Während Italiens Verband noch abwägt, ob er den Schritt weiterverfolgen soll, zeigt der Druck auf Pirlo keine Anzeichen einer Entspannung.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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