1. FSV Mainz 05
·21. Januar 2026
Silas: "Möchte den Fans auf dem Platz etwas bieten"

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Der zweite Mainzer Neuzugang des Winter-Transferfensters hat einen holprigen Start erwischt: Zwei Wochen ist es mittlerweile her, seit Silas am Bruchweg angekommen ist und beim FSV unterschrieben hat. Seine Ankunft verlief nicht so, wie sich der 27-Jährige sie erhofft hatte: "Ich war krank, als ich in Mainz angekommen bin, daher waren meine ersten Tage hier leider nicht ganz so schön. Mittlerweile ist aber wieder alles gut - ich bin fit, wurde gut aufgenommen und fühle mich wohl", so der gebürtige Kongolese. Aufgrund eines grippalen Infekts hatte der Offensivspieler das Auswärtsspiel bei Union Berlin sowie das Heimspiel gegen Heidenheim verpasst - in Köln stand Silas erstmals nicht nur im Kader der 05-Profis, sondern direkt in der Startelf.
Nach längerer Zwangspause und einer zwischenzeitlichen Leihe von Stuttgart nach Belgrad konnte sich der Angreifer demnach erstmals seit Mai 2024 wieder in der Bundesliga zeigen und 60 Minuten für die Rheinhessen absolvieren. "Ich glaube, dass ich in Köln gut ins Spiel gefunden und meine Qualitäten das ein oder andere Mal gezeigt habe, insbesondere im Eins-gegen-eins. Leider konnte ich meine Torchancen nicht nutzen - daran werde ich noch arbeiten, genauso wie an der notwendigen Fitness, die noch fehlt." Bis zu den hundert Prozent brauche er entsprechend noch ein wenig Zeit, die Richtung auf dem Weg dorthin stimme allerdings.
Neustart in Mainz
Nach einer zuletzt schwierigen Zeit und langwierigen Knöchelverletzung hat der Stürmer nun die Gelegenheit, in der Bundesliga wieder Fuß zu fassen. "Verletzungen sorgen natürlich immer für einen Rückschlag. Als Fußballer ist das hart, weil man so viel wie möglich spielen möchte. Glücklicherweise habe ich aber meine Familie und viele gute Freunde an meiner Seite, die mich immer unterstützt und mir dabei geholfen haben, wieder auf die Beine zu kommen." Seinen Wechsel nach Mainz sieht Silas auch als eine Art Neustart: "Ein neuer Verein bringt auch immer neue Herausforderungen und Aufgaben mit sich - ich habe nun die Chance, mich hier zu präsentieren und ich glaube, dass es zwischen dem Klub und mir gut passt", so der Offensivspieler.
In der Mainzer Offensive will der 27-Jährige nun vor allem seine Fähigkeiten in direkten Duellen, seine Torgefahr sowie sein Tempo und damit Tiefenläufe einbringen. Auf eine spezielle Rolle auf dem Feld ist der Kongolese dabei allerdings nicht festgelegt: "Grundsätzlich sehe ich mich als Außenstürmer, allerdings habe ich auch bereits als Stoßstürmer oder Teil einer Doppelspitze gespielt - daher kann ich mich je nach Bedarf an das entsprechende System anpassen."







































