come-on-fc.com
·12. Februar 2026
So erobert Steffen Tigges die Herzen der Paderborn-Fans

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·12. Februar 2026


Hendrik Broschart
12 Februar, 2026
Er war ein Sympathieträger in der Domstadt und ist auch bei seinem neuen Club auf dem besten Weg, ein Plätzchen in den Herzen der Fans zu erobern. Ex-Publikumsliebling beim 1. FC Köln: So erobert Tigges die Herzen der Paderborner Fans

Steffen Tigges trifft für den SC Paderborn ausschließlich per Kopf (Photo by Christof Koepsel/Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Im Sommer wurde Steffen Tigges mit warmen Worten vom Geißbockheim verabschiedet: „Er hat sich in seiner gesamten Zeit beim FC stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und war durch seine Art ein wichtiger Bestandteil unseres Teams – auf und neben dem Platz. Dafür gebührt ihm großer Respekt und ein herzliches Dankeschön“, ließ sich Geschäftsführer Thomas Kessler damals bei der Bekanntgabe des Wechsels des Mittelstürmers vom 1. FC Köln zum SC Paderborn zitieren. Aus sportlicher Perspektive erschien der Abschied von Tigges sinnvoll. Damals bezeichnend: Unter FC-Coach Lukas Kwasniok wurde er vom Mittelstürmer zum Linksverteidiger umfunktioniert. Der Schritt ins Unterhaus sollte einen sportlichen Neuanfang einläuten. Der Wechsel zum SCP stellte für die Kölner aus anderen Gründen einen erheblichen Verlust dar. Tigges war in der Kurve außerordentlich beliebt. In Paderborn, wo er wieder als Mittelstürmer aufgestellt wird, macht der 27-Jährige – zumindest im Hinblick auf das Sammeln von Sympathiepunkten – dort weiter, wo er beim 1. FC Köln aufgehört hat.
Steffen Tigges verpasste bei seinem neuen Arbeitgeber nur ein Spiel aufgrund von Adduktorenproblemen, stand im Schnitt 62 Minuten auf dem Rasen und konnte dabei vier Tore und eine Vorlage zur Aufstiegsmission der Mannschaft von Trainer Ralf Kettemann beisteuern. Das sind keine Statistiken, die sonderlich aufhorchen lassen. Mannschaftskollege Laurin Curda etwa kommt bereits auf sechs Tore und fünf Vorlagen. Zum Goalgetter ist „Tigginator“ für im Trikot der Paderborner demnach keineswegs avanciert. Spannend aber ist, wie er seine Tore erzielt, und insbesondere, wann er trifft.
Denn wenn er trifft, dann ausschließlich per Kopf und im Doppelpack. So geschehen im Ostwestfalen-Derby zwischen Paderborn und Arminia Bielefeld am neunten Spieltag, als der Stürmer seinen Premierentreffer zum emotionalsten Zeitpunkt erzielte und gleich Treffer Nummer zwei im Paderborn-Trikot nachlegte. Es folgte ein Winterschlaf, welchen er, wieder per Kopf und im hitzigen Duell mit einem Lokalrivalen, Ende Januar beendete. Denn auch gegen Preußen Münster brachte er die Kugel gleich zweimal im Kasten der Münsteraner unter. Damit konnten die Paderborner Fans kaum anders, als Tigges zu ihrem Spieler des Monats Januar zu wählen.
Ob da ein Plan dahintersteckt? Nach dem Doppelschlag gegen Münster klärte Tigges gegenüber der Sportschau auf: „Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Ich würde auch gerne mal in einem normalen Spiel einfach treffen. Das wäre auch schön.“Fest steht, dass Paderborn im Rennen um den Aufstieg oben mitmischt. Die Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison noch von FC-Coach Lukas Kwasniok betreut wurde, steht nach 21 Spieltagen mit 39 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Elversberg und Hannover folgen mit nur einem Punkt weniger.
Eine weitere Gelegenheit, auch in einem „normalen Spiel“ zu treffen, hat Tigges bereits am Sonntag. Dann muss er auswärts an der Castroper Straße gegen den VfL Bochum antreten. Vielleicht gelingt ihm ja gegen den ehemaligen FC-Keeper Timo Horn der nächste Streich – aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Kopf und im Doppelpack.









































