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·22. Mai 2026
So reagiert Werder auf das erste TSG-Angebot für Stage

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·22. Mai 2026

Beim SV Werder Bremen bahnt sich ein zähes Transfer-Ringen an. Jens Stage, der in der abgelaufenen Saison mit zehn Treffern als zentraler Mittelfeldspieler einmal mehr der beste Torschütze der Grün-Weißen war, soll seinen Wechselwunsch intern klar hinterlegt haben.Wie die DeichStube primär berichtet, zieht es den 29-jährigen Dänen zur TSG 1899 Hoffenheim. Mit den Kraichgauern soll sich der Vize-Kapitän dem Vernehmen nach bereits über einen langfristigen Vertrag bis 2030 einig geworden. Die sportliche Perspektive in der Europa League soll Stage dabei helfen, sich wieder in den Fokus der dänischen Nationalmannschaft zu spielen.
Werder-Trainer Daniel Thioune betitelte seinen Mittelfeld-Motor zuletzt treffend als "Lebensversicherung" der Mannschaft. Dass Hoffenheim diese Lebensversicherung nun offenbar zum Schnäppchenpreis an Land ziehen wollte, sorgte in der Bremer Chefetage für reichlich Irritationen.Laut der DeichStube lag die erste schriftliche Offerte der TSG lediglich im einstelligen Millionenbereich, was die Hanseaten umgehend und entschieden ablehnten. Das klare Signal an den Verhandlungspartner: Der sportliche Wert des Leistungsträgers sei in diesem Angebot nicht einmal ansatzweise abgebildet. Konkret sollen die Kraichgauer nach ergänzenden Bild-Informationen lediglich neun Millionen Euro geboten haben.
Die Bremer Verantwortlichen können den anstehenden Poker jedoch äußerst gelassen angehen. Stages Arbeitspapier an der Weser besitzt noch eine Gültigkeit bis 2028. Da der Marktwert des Skandinaviers auf rund 14 Millionen Euro taxiert wird, fordern die Norddeutschen eine adäquate Entschädigung, die sich mindestens im Bereich von 15 Millionen Euro bewegen dürfte.Zudem ist der finanzielle Druck am Osterdeich zuletzt erheblich gesunken: Durch den bevorstehenden Millionen-Verkauf von Torhüter Mio Backhaus an den SC Freiburg kann Werder bereits dringend benötigtes Kapital generieren und muss Stage keinesfalls unter Wert ziehen lassen. Die Verhandlungen haben gerade erst begonnen – in den kommenden Tagen wird ein neuer, deutlich lukrativerer Vorstoß aus Sinsheim erwartet.
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